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    <title>7a17bdfe9c564082a051f457068b528e</title>
    <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de</link>
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    <item>
      <title>Zähne - Symbole für unsere Gefühle, Gesundheit &amp; Familiengeschichte</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/zaehne-symbole-fuer-unsere-gefuehle-gesundheit-familiengeschichte</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Zähne waren in der Vergangenheit ein eher vernachlässigtes Thema. Wir haben eben welche. Punkt. Das unsere Zähne eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielen, da sie mit den jeweiligen für sie und damit auch für uns wichtigen Organen verbunden sind, und das sie uns unsere Gefühlswelt und sogar transgenerationale Familienthemen spiegeln, kommt nun langsam in unser Bewusstsein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zähne stehen für Kraft und Stärke. Das blieb auch dem Volksmund nicht verborgen. „Jemandem die Zähne zeigen“ oder furchteinflößend große Zähne wie Frau Holle haben, sind kein Ausdruck, um Schwäche zu beschreiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            “Gängige Ausdrücke wie „die Zähne zusammenbeißen“ oder „jemandem auf den Zahn fühlen“ zeigen, wieviel Unbewußtes sich in diesem Bereich verbirgt. Sie deuten an, daß den Zähnen die Fähigkeit beigemessen wird, bestimmte Dinge geheimzuhalten.“
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           (Caffin, 2007, S. 15)
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Z-C3-A4hne-Eigenschaften.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Zahnprobleme treten auf, wenn wir Probleme mit einer Entscheidung haben. Entweder wollen wir eine Entscheidung treffen, trauen es uns aber nicht. Oder wir haben eine getroffen und haben damit Probleme und vor allem Ängste. Oder aber wir spielen unbewusst mit dem Gedanken, eine Entscheidung zu treffen, verdrängen diesen Gedanken aber. Die Zahnkrankheit spiegelt immer einen inneren, noch unbewussten Konflikt im Hinblick auf eine Entscheidung. Auch hier lohnt es sich genauer hinzuschauen: linke Seite - der Konflikt liegt vermutlich im Bereich der Partnerschaft und Beziehungen. Rechte Seite - der Konflikt liegt vermutlich im Bereich von Arbeit und unserem Handeln auf die äußere Welt hin.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Koeppe, 2016, S. 105)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Frau Mitte 40 kam vor 1,5 Jahren in meine Praxis. Sie steckte in einer heftigen Lebenskrise, was vor allem den beruflichen Kontext betraf. Sie fühlte sich in ihrem Beruf am falschen Platz, brauchte aber das Geld, dass sie dort gut und regelmäßig verdiente. Sie wurde krank, sehr krank und bekam anschließend eine Kur verordnet. Für sie war klar, dass sie nach der Kur wüsste, wie es für sie beruflich weitergehen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als sie zurückkam, war nichts klar und sie flüchtete in einen Kompromiss. Sie reduzierte die Stundenanzahl auf Arbeit, um noch etwas Zeit für die Themen zu haben, die sie eigentlich interessieren. Nun, einen Kompromiss nennen wir nicht umsonst einen faulen Kompromiss. Wir gehen den Schritt der ansteht und gegangen werden will nicht ganz. Wir wanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraufhin bekam sie ungeahnte, heftige Zahnschmerzen. Es handelte sich um den 44er, den vorderen Backenzahn unten rechts und den 45er, den hinteren Backenzahn unten rechts. So ging sie zum Zahnarzt, der an den Zähnen nichts ungewöhnliches fand. Doch da die Schmerzen unerträglich waren und nach zwei Wochen nicht aufhörten, kam es zu zwei Wurzelbehandlungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zähne tot. Schmerz weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Zahn-Wurzel zeigt uns ein langanhaltendes „Wurzel-Problem“ mit einer Ent-Scheidung an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rückentwicklung des Zahnfleisches (Paradontose) zeigt uns unsere Müdigkeit (Widerstand) an, Entscheidungen zu treffen. Auf Dauer werden wir unseren „Biss“ verlieren. Das Zahnfleisch steht für unsere Vitalität im Hinblick auf Ent-Scheidungen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Koeppe, 2016, S. 106)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungefähr 2-3 Wochen später lernten wir uns kennen, da ihre Lebenskrise ihren Höhepunkt erreicht hatte und sie mittlerweile längerfristig mit weiteren körperlichen Symptomen krankgeschrieben war. Schon während der ersten Sitzung kam sie auf ihre Zähne zu sprechen, die immer mal wieder schmerzten, obwohl sie ja nun tot waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir schauten gleich, wofür die beiden Zähne standen und es machte sich große Verblüffung breit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nr. 44 steht für die Verwirklichung unserer Pläne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nr. 45 steht für die konkrete Ausführung unserer Pläne, vor allem im beruflichen Bereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt für Schritt ging sie nun in eine neue Zukunft. Wir stellten ihre Zähne auf (Aufstellungsarbeit) und sie verabschiedete die beiden. Sie suchte sich langfristig einen ganzheitlichen Zahnarzt, der entschied, die Zähne noch aus weiteren Gründen zu ziehen. Ein halbes Jahr später kündigte sie ihren Job und begann beruflich neu durchzustarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den Zähnen zeigte uns ein biografischer Blick auf ihr Alter, dass sie sich in der Phase der Neuausrichtung befand. Der erste Beruf war nicht ihr eigener, freier Entschluß. Mit Mitte 40 schauen wir erstmalig auf unsere eigenen Bedürfnisse, auf das, was wir noch vom Leben wollen. Bedürfnisse, die von ihren Zähnen schmerzhaft ausgedrückt wurden. Ihre Seele kannte den Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anbei ein kleiner Exkurs zu den Themen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Weisheitszähne bei Jugendlichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Auswirkungen von Stress bei Kindern auf ihre Zähne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = zahnothopädische Eingriffe bei Kindern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weisheitszähne bei Jugendlichen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Thema, mit dem sehr viele junge Leute heutzutage konfrontiert werden..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der Weisheitszahn steht, wie der Name schon sagt, für Reife, Erkenntnis und Weisheit. In unserer Kultur sind das keine erstrebenswerten Zustände, da sie uns in den Konflikt mit den gelebten Werten und damit mit unserer Umwelt bringen. Die Art, wie wir heutzutage leben, ist das Gegenteil von weise, nämlich zutiefst oberflächlich und töricht. Der Konflikt mit dem Weisheitszahn ist also ein innerer Konflikt mit der eigenen Reifung und den daraus sich ergebenden Konflikten mit dem sozialen Umfeld.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Koeppe, 2016, S. 106)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auswirkungen von Stress bei Kindern auf ihre Zähne:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Kinder, die von der Schule überfordert sind, leiden schon früh unter Streßsymptomen. Die daraus folgenden Ermüdungserscheinungen und emotionellen Störungen ziehen auch das Zahnbein in Mitleidenschaft. In solchen Fällen stoßen wir auf Formen innerer Karies, bei denen der äußere Zahnschmelz nicht angegriffen ist. Die Zahnwurzel sitzt in der Zahnhöhle, einem Knochen, der seinerseits in einen anderen eingebettet ist. In der Akupunktur besteht ein Zusammenhang zwischen diesem Knochen und den Nieren, die wiederum mit der Willenskraft in Verbindung gebracht werden. Die Zahnwurzel kann also auch Aufschluß über die Willenskraft einer Person geben.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Caffin, 2007, S. 77)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahnorthopädische Eingriffe bei Kindern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Wird bei zahnorthopädischen Korrekturen zu starker oder zu akuter Druck auf bestimmte Zähne ausgeübt, so kann das Zahnwurzelschwund auslösen und schließlich sogar die ganze Wurzel absterben lassen. Diesen Fall konnte ich einmal bei den seitlichen Schneidezähnen eines Kindes beobachten. Die Zähne standen in Reih und Glied, aber sie hatten keine Wurzeln mehr. In den meisten Fällen werden zahnorthopädische Eingriffe eher aus ästhetischen als aus praktischen Gründen vorgenommen. Sich die Zähne geradebiegen zu lassen, ist meist nur ein Versuch, den gesellschaftlichen Vorstellungen von Schönheit entgegenzukommen. „Rückfälle“ kommen häufig vor und werden von den Eltern der betreffenden Kinder meist nur widerwillig hingenommen. Wenn wir allerdings verstanden haben, daß die Zahnstellung ein Spiegel der Gefühlswelt ist, wissen wir, warum sich Zähne immer wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückdrängen, solange die zugrundeliegenden Spannungen nicht aufgelöst sind. Abgesehen davon treten Probleme mit den Zahnwurzeln oft dann auf, wenn eine Person ihren Willen nicht behaupten kann oder wenn der Wille in irgendeiner Form gebrochen wird.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Caffin, 2007, S. 77)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein 12-jähriger Junge aus meinem Bekanntenkreis bekam auch die übliche Zahnspange, eine feste. Seine Zähne waren alles andere als gerade und sprachen von einer individuellen Persönlichkeit. Wenige Wochen später erkannte ich ihn kaum wieder. Er hatte stark abgenommen, da er nicht mehr richtig essen konnte und von dem einstmals lustigen und fröhlichen Jungen, war nur noch ein Häufchen Elend übrig. Kurz danach fing er an sich regelmäßg zu übergeben und seine Mutter fuhr umgehend mit ihm in die Klinik, wo er sofort an den Tropf kam. Da nichts festgestellt werden konnte, bestanden die Eltern auf der Entfernung der Zahnspange. Wir alle konnten zuschauen, wie es ihm von da an wieder besser ging. Über ein gemeinsames Gespräch mit ihm, erfuhr ich von seinen Mobbingerfahrungen in der Schule. Nachdem es zu Veränderungen im außen und damit auch bei ihm im innen kam, stellten sich seine Zähne von ganz allein gerade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfe bei Zahnproblemen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heutzutage gibt es vielfältige Methoden, wie du dir selbst oder von anderen helfen lassen kannst. Neben der Kinesiologie, Homöopathie, Energiemedizin oder Aufstellungsarbeit, kann auch eine einfache Fuß- oder Handreflexzonenmassage bzw. das „Strömen“ des Jin shin jyutsu Zahnschmerzen lindern oder auflösen. Man kann sich dadurch auch sehr gut von allerlei Störungen in Hals, Rachen und Mund befreien. Wer chronische Beschwerden hat, dem empfehle ich allerdings zu einem ganzheitlichen Zahnarzt zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caffin, M. (2007). Was Zähne zeigen (6. Aufl.). Bielefeld: Aurum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Koeppe, K. (2016). Die mentale Hausapotheke: Seelische Ursachen und Bedeutungen von Krankheiten ( 2. Aufl.). CreateSpace Independent Publishing Platform.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Links:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 09:29:23 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Krankheiten &amp; Süchte - Botschaften unseres Körpers</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/krankheiten-suechte-botschaften-unseres-koerpers</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein großer Anteil, den meine Klienten über ihre sie belastenden Themen mitbringen sind Krankheiten und Süchte. Dieser Anteil betritt unbewusst an der Seite der Familien meine Praxis und im besten Falle konnten wir sie beim Verlassen der Räume bewusst machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „Die meisten Menschen glauben noch immer, dass eine Krankheit eine körperliche Störung sei, die den einen eben zufällig trifft und den anderen ebenso zufällig verschont. Krankheit wird aber durch unser Verhalten „notwendig“ gemacht und hat nur einen Sinn, nämlich uns auf ein falsches Verhalten aufmerksam zu machen und uns gleichzeitig zu einer Korrektur des falschen und damit disharmonischen Lebens zu veranlassen und wenn es erforderlich ist, auch zu zwingen.“
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           (Tepperwein, 2020, S. 17)
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch ich, die über die eigene Arbeit schon lange davon weiß und mit vielen Klienten immer wieder daran gearbeitet habe, komme nicht um meine eigenen Lernprozesse herum. So wissen viele, dass ich derzeit die Praxis für eine Weile schließen musste, da ich im Juni von einem Tag zum anderen nicht mehr laufen konnte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Symptom spricht für sich: Die Beine stehen für das Vorangehen im Leben, doch ich fühlte mich plötzlich mitten auf der Straße wie gelähmt. Kein Schritt ging mehr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist der Superknall in der Selbständigkeit. Und wider besseren Wissens arbeitete ich noch ein bisschen weiter. Doch unser Körper sitzt am längeren Hebel. Hier passt der Spruch: Wer nicht hören will muss fühlen, und so bekam ich noch einen Schwankschwindel hinzu. Schwindel ist die Weigerung der Realität ins Auge zu schauen. Von einem Moment auf den anderen musste ich mich plötzlich überall abstützen. Nichts ging mehr. Der Körper zeigte mir genau an, was ich dringend brauchte: Ruhe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Krankheit war not - wendig geworden. Ich arbeitete wie im Hamsterrad und hatte mich vor lauter Sorge um andere selbst vernachlässigt. Mein Körper sendete mir erste Signale, die ich irgendwann nicht mehr übersehen konnte. Ich zog die Reißleine und schloß die Praxis, bevor mein Körper mir Krankheiten schicken würde, die nicht so leicht umkehrbar wären.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „In jeder Art von Sucht steckt die Sehnsucht nach sich selbst. Man ist mit seinem So-Sein nicht zufrieden und sucht nach mehr, sucht nach einem Ideal-Selbst, versucht ein anderes oder höheres Bewusstsein zu erreichen. Aber solange man sich auf der Suche befindet, lebt man nicht im Hier und Jetzt, kann die Erfüllung nicht finden. Eine Sucht zeigt, dass man süchtig nach Erfüllung ist, sein wahres Selbst sucht, anstatt zu erkennen, dass man alles, wonach man so verzweifelt sucht, bereits besitzt.“
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           (Tepperwein, 2020, S. 257)
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ehepaar S., Mitte 40, hat einen Termin mit mir vereinbart.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Eigentlich könnte alles so schön sein“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , meinte der Ehemann,
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „wenn meine Frau nicht aus heiterem Himmel angefangen hätte zu trinken
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          “. Am Anfang wäre es noch gar nicht so aufgefallen, hier mal ein Bier und dort mal ein Wein. Irgendwann hätte er so ganz nebenbei wahrgenommen, dass aus einem Glas plötzlich zwei wurden und das fast täglich. Mittlerweile können es nicht nur mehr Gläser werden, sondern sie greift auch wahllos nach härteren Sachen.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Ich liebe meine Frau, doch wenn das so weitergeht, dann trenne ich mich. Wir haben schon darüber gesprochen. Sie sind jetzt unsere letzte Chance.“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Süchte haben in den meisten Fällen etwas mit der Familie zu tun. Die Varianten sind dabei genauso Vielfältig wie es Menschen und Familienzusammenhänge gibt. Egal, ob es die Überfürsorglichkeit der Mutter oder die Abwesenheit des Vaters bzw. die emotionale Abwesenheit von Beiden war. Letztendlich leiden wir an einem Mangel an bedingungsloser Liebe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dem wir süchtig nach etwas sind,  vermeiden wir den Kontakt zu unseren Gefühlen und damit zu uns selbst. Wir versuchen den Mangel im Außen zu befriedigen, da das Gefühl von innerer Leere, des Alleinseins, fehlender Liebe oder dem Gefühl von Trennung oder Verlustängsten kaum aushaltbar erscheint. Außerdem wurde uns nie beigebracht , wie wir uns selbst helfen können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Realität lässt uns leiden, und die Sucht verdeckt unser Leiden, vorübergehend - und verschlimmert es dann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Sucht" bedeutet "Nicht Gesagtes" - das, was ich nicht ausdrücken kann oder will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Sucht-Wegweiser.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter jeder Sucht steht ein Thema oder durchaus auch mehrere Themen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alkoholsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Hier werden Probleme und deren dazugehörige Gefühle verdrängt statt sie zu lösen. Der Alkoholiker sehnt sich nach einer heilen Welt. Der Geist wird vernebelt, man fühlt sich leichter und unbeschwerter und muss der Realität nicht ins Auge schauen. Hier möchte man nicht die Verantwortung für sein Leben übernehmen, aus Angst, wieder verletzt zu werden.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeitssucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Leistung für Liebe. Man glaubt, über Erfolg beweisen zu müssen, dass man der Liebe (meist der Eltern) wert ist. Angst vor äußerem Mangel aus dem inneren Mangel heraus.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fettleibigkeit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ist der Versuch, den Hunger nach Liebe mit Essen zu stillen. Je mehr man ißt, desto größer wird der Hunger. Essen, um zu versuchen, die Vergangenheit oder nicht verarbeitete Erfahrungen zu überwinden.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nikotinsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Steht oft im Zusammenhang mit den Konflikten der Mutter, die in einer tiefen Situation der Einsamkeit lebte. Mangelnde Kommunikation mit der Mutter oder Überbehütung. Mangel an Freiheit und Unabhängigkeit.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spielsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Lieber verspiele ich mein Geld, als mein Leben. Hier zeigen sich oft Verstrickungen über mehrere Generationen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reisesucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Hier zeigt sich, dass man weiter sein möchte, als man ist. Man möchte so schnell wie möglich weiterkommen, um sich darüber Anerkennung, Erfolg und Liebe zu sichern. Doch auch hier wird etwas im außen abagiert, was nur über das Innere erfahren werden kann.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schokoladensucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Hier geht es um das Bedürfnis nach Papas Liebe und Zärtlichkeit. Es fehlt das Süße im Leben. Man lebt im Konflikt mit der Abwesenheit, dem Mangel an Liebe oder der Geringschätzung des Vaters.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sexsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ist der Versuch, sich über das Körperliche die fehlende, vermisste Liebe zu holen, da man Sex mit Liebe verwechselt und nicht als eine von vielen Ausdrucksformen der Liebe sieht.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sportsucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ist die Schwierigkeit, sich selbst zu akzeptieren. Die Abhängigkeit von dem physischen Zustand (im außen), um die Leere (im inneren) der eigenen Unsicherheit zu überdecken und zu füllen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zigarettensucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Das Einatmen von Rauch hat selbstverständlich mit der Atmung und mit der Lunge zu tun. Atmung widerum hat einen starken Bezug zu Kommunikation, Kontakt und Freiheit. Ein Raucher versucht genau diese Bereiche zu befriedigen. Doch ist es nur ein Ersatz für die ersehnte Kommunikation und Freiheit. Der Raucher ersetzt somit seine realen Wünsche durch eine Zigarette und seine eigentlichen Ziele gehen im Nebel jeder einzelnen Zigarette unter.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zuckersucht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Das Bedürfnis, sich sein Leben zu versüßen, als Ausgleich für das Gefühl des Mangels an Liebe, Zärtlichkeit und Freude im Menschen selbst. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich im Erstgespräch mehr von Herrn und Frau S. über ihre Gegenwarts- und Herkunftsfamilien und ihr gegenwärtiges Leben erfahren hatte, setzten wir einen gemeinsamen Aufstellungstermin fest, um im besten Falle hinter das Symptom ihrer Alkoholsucht schauen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde zum Thema „Aufstellungsarbeit“ in den kommenden Monaten einen extra Blog-Beitrag verfassen. Heute lasse ich dazu kurz geschätzte Kollegen sprechen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedürfnisse der Seele
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Wir müssen unser Leben in all seinen Facetten verstehen können, wir müssen einen Sinn erkennen können in dem, was uns geschieht, und wir müssen das Gefühl haben, dass es in unserer Hand liegt, etwas zu bewegen und zu ändern und die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist jedoch nicht möglich, wenn es sich um verborgene Traumata, Verstrickungen und systemische Gefühle handelt, die unseren Problemen zugrunde liegen, also um Probleme und Gefühle, die aus einem System, in das wir eingebunden sind, auf uns wirken. Es ist zumeist das Familiensystem. Doch auch ein berufliches System kann krank machen, beispielsweise bei Mobbing oder Überforderung. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir denken, dass die Gesundheit und das Leben das Größte sind, und dass es auf jeden Fall darum geht, die Gesundheit und das Leben zu erhalten. Ich denke, für unsere Seele ist das nicht so. Ich sehe in den Aufstellungen, dass für unsere Seele die Liebe das Größte ist, und dass es unsere Aufgabe im Leben ist, die Liebe zu ermöglichen. Denn die Liebe ist größer als das Leben, sie bleibt weit über den Moment hinaus, den wir als Tod bezeichnen. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch ich habe in mehr als tausend Symptomaufstellungen gesehen, wie systemische Verstrickungen den Fluss der Liebe blockieren können und so zu belastenden Symptomen und Krankheiten führen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Wirth, 2020, S. 156/157)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufstellungen und Körper
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Bei einer Aufstellung wird nicht nur gesprochen, es ist der gesamte Organismus involviert. Es kommt zu Bewegungen, zu Berührungen, zum Beispiel beim Halten von Händen, zu Umarmungen, zuweilen auch zu aggressiven Kontakten, welche aber nur angedeutet werden und nicht ausgetragen werden dürfen. Aufstellungen enthalten daher immer auch körpertherapeutische Elemente. Es werden die körperlichen Blockaden spürbar, und es kann zu körperlichen Entladungen der Anspannungen kommen, wenn wir zittern, weinen oder schreien. Daher sind Aufstellungen zur Heilung körperlicher Phänomene ein gut geeignetes Mittel. Nach einem Aufstellungsprozess können körperliche Symptome vollkommen verschwunden sein, wie ich das selbst am Beispiel meiner Zahnfleischentzündungen, Reflux-Beschwerden und meines Hustenreizes beobachten konnte.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ruppert &amp;amp; Banzhaf, 2017, S. 87) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so stand auch Frau S. am Ende der Aufstellung zitternd vor mir, die ich ihre Mutter vertrat, und weinte herzzerreißend, sozusagen aus dem Urgrund ihrer Seele, derweil ich sie im Arm hielt und einfach nur da war. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was war geschehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inmitten der Pubertät von Frau S. verließ ihre Mutter die Familie. Die Eltern stritten schon seit Jahren miteinander und nach einem besonders heftigen Streit mit erstmalig körperlicher Übersprungshandlung seitens ihres Vaters, verließ die Mutter spontan die Wohnung und kehrte nicht wieder zurück. Der Schock saß für die 15-jährige tief. Es folgten harte Jahre, in denen sie sich Gleichgesinnten anschloß, zu viel trank, die Schule schwänzte und kaum noch zu Hause auftauchte, was dem überforderten Vater kaum auffiel. Erst als sie ihren jetzigen Mann kennenlernte, fing sie sich wieder, holte ihren Abschluß nach und gründete mit ihm eine Familie. Alles war gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch als Jahrzehnte später ihre Chefin, mit der sie sich ausnehmend gut verstand, sich mit dem Firmenchef überwarf und nach einer spontanen Kündigung die Firma für immer verließ, reagierte Frau S. völlig unbewusst mit altbewährten Mustern. Sie griff wieder zum Alkohol...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Wochen später saßen Herr und Frau S. wieder vor mir und berichteten wie es für sie weiter ging. Ab dem Tag unserer Zusammenarbeit hat Frau S. keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Das Unbewusste wurde bewusst gemacht. “Ich kann es selbst noch gar nicht glauben, aber ich habe einfach keinen Drang mehr danach.“ Und das Ehepaar strahlte sich immer noch ungläubig, aber glücklich an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Symptom hat seine Aufgabe erfüllt. Der Alkoholkonsum von Frau S. wies auf ihr unverarbeitetes Trauma aus der Pubertät. Nun konnte Heilung geschehen. Das Symptom konnte gehen. Nicht immer wirkt sich eine Aufstellung so schnell aus. Manchmal braucht es auch mehrere Aufstellungen und hin und wieder tritt auch gar keine Veränderung ein. Was letztendlich hilft bleibt oft genauso ein Mysterium wie der Mensch selbst. Wir sind vielschichtig und hochkomplex. Doch kann ich beobachten, dass uns diese Art der Herangehensweise viel Unterstützung bietet auf unserem Weg aus den familiären Verstrickungen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Du weißt ja, wenn grübeln nicht hilft und machen nicht funktioniert, dann melde Dich gern bei mir und wir schauen gemeinsam auf Deine Herausforderungen, welcher Art auch immer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dethlefsen, T. &amp;amp; Dahlke, R. (2015). Krankheit als Weg. Deutung und Be-Deutung der Krankheitsbilder (22. Aufl.). München: Goldmann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lieben, C. &amp;amp; Renoldner, C. (2011). Verzeihung, sind Sie mein Körper?: Körper- und Symptomaufstellungen in einer körperfernen Zeit. München: Kösel-Verlag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ruppert, F. &amp;amp; Banzhaf, H. (2017). Mein Körper, mein Trauma, mein Ich: Anliegen aufstellen - aus der Traumabiografie aussteigen (3. Aufl.). München: Kösel-Verlag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tepperwein, K. (2009). Die Botschaft deines Körpers: Die Sprache der Organe (18. Aufl.). München: mvg-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tepperwein, K. (2020). Was dir deine Krankheit sagen will: Aktiviere die Heilkraft deiner Seele (14. Aufl.). München: mvg-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirth, R. (2020). Im Herzen frei: Wie Familienaufstellungen helfen, Probleme und Blockaden zu lösen. Berlin: Akkadeus-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Links:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 10:19:36 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/krankheiten-suechte-botschaften-unseres-koerpers</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge,10-18</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Sucht+Titel.png">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Träume - die Nachtseite unserer Seele</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/traeume-die-nachtseite-unserer-seele</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist keinesfalls ungewöhnlich, dass ich mit Klienten auf dem Weg der Entschlüsselung ihrer Themen in den Bereich der Träume gelange. Meiner Meinung nach erweitert Traumdeutung unseren Horizont über unsere unbewussten Ebenen genauso stark wie archetypische Märchenbilder und hat einen festen Platz in meiner Arbeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hatte z.B. schon in meiner Kindheit einen immer wiederkehrenden, belastenden Albtraum, den ich hier stellvertretend für die Träume meiner Klienten nennen möchte, da er bereits in dem Buch „Kriegsenkelgefühle: Kinder der Kriegskinder schreiben von Sehnsucht, Wut und Wagemut“ (Pfingsten-Kleefeld, 2020) erschienen ist und damit bereits veröffentlicht wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „Der Traum
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Dunkelheit. Dröhnen. Erschütterungen. Stille. In mir drin, Sicherheit. Ich fühle, ich bin bei meiner Mutter. Alles wird gut.. Dunkelheit. Plötzlich ohrenbetäubende Geräusche, schrille Schreie, Putz und Gestein bröckelt mir schwer entgegen, die Luft wird knapp. Feuer ... Dunkelheit ... Ich schrecke hoch, schreie stumm, bin völlig verschwitzt.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Seit ich denken kann, gehört dieser Traum zu meiner Kindheit. Irgendwie war er von Anfang an da. Er war mein Albtraum. Regelmäßig besuchte er mich nachts. Kam er nicht, fing ich an, ihn zu vermissen. Nie veränderte er sich. Auf seinen Ablauf war Verlass.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Als Kind weinte und schluchzte ich leise. Als Erwachsene lernte ich damit umzugehen.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            1970 geboren und in einer kleinen Familie mit Nachkriegskindern als Eltern, die ersten Jahre in Berlin-Prenzlauer Berg aufgewachsen, spürte ich schon früh den Krieg in mir. Flugzeuge, die über mein Kinderzimmer hinweg donnerten, machten mir Angst. Das Wohnviertel, düster, dreckig und voller Einschusslöcher, machten mich nachdenklich. Die Menschen, stumm, trostlos und unnahbar, in den viel zu großen, dunklen und kalt wirkenden Wohnungen, waren mir suspekt. Früh fühlte, spürte und witterte ich wie eine kleiner Hund, dass vor meiner Zeit etwas passiert sein musste.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Als ich lesen konnte, fräste ich mich durch Bücher über diese Zeit. Es war, als hätte ich in ihr gelebt. Anfangs fiel mir die große Kluft zwischen den erzählten Geschichten in meinen Büchern und den fehlenden Erzählungen zu Hause gar nicht auf. ...“ 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           (Pfingsten-Kleefeld, H. (2020). Kriegsenkelgefühle. Grit Heyse: Der Traum, Teil 1)
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Wenn wir uns etwas vormals Unbewusstes bewusst machen, dann heilen wir uns damit Schritt für Schritt. Ist Ihnen Ihre latente Aggressivität nicht bewusst und bleibt sie unbewusst, dann ist sie gezwungen, sich ein Ventil zu suchen. Das heißt, sie kommt irgendwann einmal an der „falschen“ Stelle explosionsartig heraus, wodurch Sie sich und anderen womöglich schaden. So kann es sein, dass Sie sich wegen einer Lappalie mit Ihrem Chef, Ihrer Frau oder Ihrem Nachbarn überwerfen, oder Sie werden krank, und nun spricht der Körper mit störenden Symptomen zu Ihnen. Ihre Träume werden Ihnen sicher schon seit einiger Zeit aggressive Bilder und Situationen vor Augen geführt haben. Diese Träume sagen: „Schau Dir dieses Thema an, es ist wichtig für Dich!“ Denn wenn Sie sich mit ihren Träumen auseinandersetzen, beschäftigen Sie sich zugleich mit Ihren wesentlichen Themen und es wird Ihnen bewusst, was Sie im innersten beschäftigt. ... “
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Vollmar &amp;amp; Lenz, 2013)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Träume wie Märchen sprechen über Symbole zu uns.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Traum+Symbole.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und diese Symbole wollen entschlüsselt werden, denn es ist für jeden von uns ein Unterschied, ob ich z.B. auf einem Fahrrad oder in einem Zug vor jemandem die Flucht ergreife, da ich auf dem Fahrrad durch eigene Muskelkraft vorwärts komme und einem individuellen Weg folge, derweil ich in einem Zug von dessen Schnelligkeit abhängig bin und mich auf einem kollektiven Weg mit eingefahrenen Gleisen bewege. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Symbol ist ein stark persönlich oder kollektiv aufgeladenes Sinnbild unserer WIRK-lichkeit und verfügt über eine starke Macht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einem Symbol kommen wir unserem Unbewussten ein ganzes Stück näher. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Meinung nach kommen wir über 4 verschiedene Zugänge in dieses unbewusste Feld unserer selbst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          über unsere nächtlichen Träume
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . über unsere Lieblings- oder Hassmärchen aus unserer Kindheit
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          über unsere Krankheiten
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . über Hypnose, Aufstellungsarbeit etc.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Symbol, dass jeder von uns kennt, ist die Rose. Die Rose steht positiv aufgeladen für die Liebe und negativ durch ihre Dornen für Angst vor realen Beziehungen. So wie die Farbe Rot einerseits für die Liebe und andererseits auch für Aggressivität und Wut steht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Mobiltelefon hat sich heutzutage zum am stärksten aufgeladenen Symbol entwickelt. In unserer narzisstischen Zeit ist die Einsamkeit der Seele enorm angewachsen. Das Mobiltelefon symbolisiert beides zusammen und auf ein Mal: die Einsamkeit der Seele und den Versuch, diese zu überwinden. ... Das Mobiltelefon ist zum surrealen Träger der eigenen Identität geworden; ein zweites Ich, wobei sich das wahre Ich mehr und mehr auflöst, entleert und in das technische Gerät hinein schwingt. [...] Das Mobiltelefon ist damit zu einem heiligen Gerät geworden; die Verbindung zum Leben schlechthin ...“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Koeppe, 2018)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Symbole, die in unseren Träumen vorkommen haben nicht nur eine positive und eine negative Bedeutung, sondern können auch objektiv oder subjektiv betrachtet werden. Träume ich z.B. von meiner Mutter, dann kann ich auf der Objektstufe das Verhältnis zu meiner Mutter im Alltag betrachten oder auf der Subjektebene eher meine eigenen mütterlichen Seiten und Anteile.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Träume, mit denen wir uns auf jeden Fall beschäftigen sollten sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Angst und Albträume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = immer wiederkehrende Träume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Träume während Krisen- oder Krankheitssituationen 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dem Albtraum meiner Kindheit kamen Symbole wie Mutter, Feuer (Transformation) und Dunkelheit (Geheimnis) vor. Wäre es mir damals schon möglich gewesen, Träume zu entschlüsseln, so hätte ich darauf kommen können, dass es um ein Geheimnis in der mütterlichen Ahnenlinie und dessen Transformation ging. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sollte sprichwörtlich, wenn auch erst Jahrzehnte später, Licht ins Dunkel bringen. Was ich auch tat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ Die Verbindung zwischen Gelesenem und der Vergangenheit meiner Familie erschloss sich mir erst spät, als 38-Jähriger. Aber da mit Wucht. Wo waren meine Vorfahren in dieser Zeit? Warum weiß ich kaum etwas von damals? Als mir klar wurde, dass ich nicht einmal den Vornamen des Mannes, der mein Großvater gewesen ist, kannte, weil meine Großmutter, wenn überhaupt, ihn nur bei seinem Nachnamen nannte, begann die systematische Suche nach meiner fehlenden Familiengeschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Archivanfragen, Briefe und Fotografien schloss ich nicht nur Lücken, sondern grub immer neue Fragezeichen aus. Immer mehr rote Fäden kamen zum Vorschein. Die Sache mit den starken Frauen und ihrem Hass auf Männer. Oder, warum Liebe kaum zu ertragen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwarze Schafe, die erst dazu gemacht wurden, Väter, die sich nicht kümmerten und Mütter, die nie Muttergefühle entwickelten. Schwangerschaften vor der Hochzeit, Heirat ohne Liebe, Fehltritte aller Art zeigten sich. Aber auch Affenliebe, Übermutter und wahre Liebe - und die väterliche Familie als Gegenentwurf zur mütterlichen - stehen mir in unserem Familienrepertoire zur Verfügung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und - mir wurde mit einem Mal bewusst, dass keiner meiner nahen Verwandten je Flucht oder Bombenkrieg erleben mussten. Woher kam also dieser Traum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fäden entwirrten sich in einer Schnelligkeit, der mein Kopf kaum folgen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Zeit traf auch Post von der „Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht“ aus Berlin ein. Dort stand es schwarz auf weiß geschrieben: Mein Großvater war vor seiner Ehe mit meiner Großmutter schon einmal verheiratet. Heimatanschrift: Leipzig. Umgehend schrieb ich an die Stadt Leipzig und bekam schneller als erwartet die Sterbeurkunden seiner ersten Familie zugesandt. Frau und Kind starben bei einem Luftangriff im April 1945. Die 28-Jährige Mutter wird ihre erst einjährige Tochter Margarete auf dem Arm gehabt haben, als das Feuer und dann die Dunkelheit kamen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Name ist Grit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grit ist die Kurzform von Margarete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Margarete und ihre Mutter ihren Platz in unserer Familie eingenommen haben, seitdem ist der Albtraum verschwunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nie wieder habe ich vom Krieg geträumt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Familientabu von vielen war gelüftet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Pfingsten-Kleefeld, H. (2020): Kriegsenkelgefühle. Grit Heyse: Der Traum, Teil 2)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Traumdeutung hilft uns also Verborgenes ans Licht zu holen und ins Bewusstsein zu bringen. Dadurch können wir einen größeren Überblick bekommen und im besten Falle Zusammenhänge erkennen, die sich uns sonst nie erschlossen hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es lohnt sich also unseren Träumen mehr Aufmerksamkeit und Beachtung zu schenken, denn sie befinden sich in unseren 95% Unterbewusstsein, wogegen wir mit nur 5% Bewusstsein unterwegs sind. Auf diese Art und Weise wäre es uns möglich viele Schätze zu bergen, um unser Leben in mehr Leichtigkeit und Fülle zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleiner Tipp für die Traumerinnerung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lege Dir ein Traumtagebuch zu, dass wirklich nur für Deine Träume und deren Deutung zur Verfügung steht. Trage stichwortartig die Hauptsequenzen Deines Traumes ein, so dass Du Dich daraufhin wieder vollständig an ihn erinnern kannst. Gib dem erinnerten Traum eine Überschrift, die schon anzeigt, worum es geht. Beginne nun mit Deiner Deutung. Du kannst dabei nichts falsch machen. Höre vor allem auf Dein Gefühl und Deine Intuition. Du weißt am besten aus Deinem Kontext heraus, worum es gehen könnte. Hole Dir zu Beginn gern ein Traumdeutungsbuch hinzu oder google in entsprechenden Traumdeutungsportalen. Du wirst merken, dass Du mit der Zeit immer sicherer im Umgang mit Deinen Träumen wirst und wie sich noch viele weitere Traum-Wege aufzeigen, deren Inhalt hier in diesem Blogbeitrag den Rahmen sprengen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und kommst Du allein nicht weiter, dann melde Dich gern bei mir und wir schauen gemeinsam auf Deinen Traum im Kontext Deines Lebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Koeppe, K. (2018). Die Macht der Symbole in unserem Alltag: Von der Kunst mit Symbolen zu kommunizieren. CreateSpace Independent Publishing Platform.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfingsten-Kleefeld, H. (2020). Kriegsenkelgefühle: Kinder der Kriegskinder schreiben von Sehnsucht, Mut und Wagemut (3. Aufl.). Braunschweig: Verlag Worte &amp;amp; Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vollmar, K. &amp;amp; Lenz, K. (2013). Traumdeutung (4. Aufl.). München: Gräfe &amp;amp; Unzer Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Links:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 17:56:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/traeume-die-nachtseite-unserer-seele</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>SOMMERSPEZIAL: Das Geheimnis glücklicher Paare (einschließlich der 4 apokalyptischen Reiter) - nach John Gottman - Teil II</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/sommerspezial-das-geheimnis-gluecklicher-paare-einschliesslich-der-4-apokalyptischen-reiter-nach-john-gottman-teil-ii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Der 2. apokalyptische Reiter: Verteidigung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Verteidigung ist eine typische und sogar biologisch normale Reaktion auf den gefühlten Angriff einer Kritik. Und doch ist sie für die Beziehung giftig, denn wir übergehen damit einen entscheidenden Schritt in der Kommunikation. So menschlich es auch ist, sich bei Angriff zu wehren, so fatal ist dieser Schritt in der partnerschaftlichen Kommunikation. Der andere möchte, so kritisch er sich gerade auch äußert, ja wahrgenommen werden mit seiner Verletzung. Gehe ich in die Verteidigung, bin ich aber nicht beim Partner, sondern bei mir selbst.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Gl-C3-BCckliche-Paare-Sprung.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, der Partner agiert hier gerade eine Verletzung aus. Die braucht nicht mal per se etwas mit mir zu tun haben. Doch ich verbessere den Umstand nicht, indem ich die Verletzung des Partners beiseite schiebe. Egal auf welche Art und Weise ich mich wehre, die Verletzung ist nach wie vor da. Und in dem ich mich verteidige, hat der andere noch mehr das Gefühl, es geht mir nur um mich und fühlt sich nicht ernst genommen. Und so rauschen wir gemeinsam in die Abwärtsspirale unserer Kommunikation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt mich zu rechtfertigen, wäre es also hilfreicher, auf die Kritik meines Gegenüber einzugehen, die dahinter liegenden Gefühle und Bedürfnisse herauszufinden und gemeinsam zu überlegen, wie man das Problem in Zukunft händeln könnte, damit beide zufrieden sind. (Wenn die Wogen sich geglättet haben, kann ich natürlich noch darauf hinweisen, dass ich nicht gern mit Schimpfwörtern wie „faule Socke“ betitelt werde.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 3. apokalyptische Reiter: die Verachtung, „die Schwefelsäure der Liebe“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verachtung ist für Gottman der gefährlichste Untergangsbote, denn hier geht es nicht nur darum zu kritisieren, sondern um eine bewusste Verletzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verachtung tritt in verschiedenen Formen auf, z.B. in Form von Sarkasmus und Zynismus (Das hast du ja wieder toll hingekriegt.), oder respektlosem Spott (Oh, wieder eine deiner blöden Bemerkungen?) oder durch Verhöhnung (Das war ja klar, dass du gleich wieder hysterisch wirst.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verachtung ist so toxisch, weil damit keine Probleme gelöst werden sollen, sondern bewusst Wunden aufgerissen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verachtung taucht nicht plötzlich auf. „Verachtung wird von lange schwelenden negativen Gedanken über den Partner genährt“, stellt Gottman fest. „Solche Gedanken können entstehen, wenn Schwierigkeiten nicht gelöst sind.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch Verachtung werden gleich mehrere Prinzipien einer gelungenen Kommunikation verletzt: hier kommt es weder zu einem respektvollem Umgang miteinander, noch kann ein Ungleichgewicht wieder hergestellt, oder das eigentliche Problem behoben werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 4. apokalyptische Reiter: Rückzug bzw. Mauern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser toxische Reiter stellt auf Durchzug und ist weder äußerlich noch innerlich erreichbar. Bei Männern ist der Rückzug, laut Gottman, ausgeprägter vorhanden als bei Frauen. Hier bricht das Ín Verbindung sein`zwischen Partnern vollständig zusammen. Ein Austausch, die Kommunikation ist nicht mehr möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nichts hinterlässt den anderen so machtlos wie das Mauern. Es signalisiert: Ich spüre keinen Ärger und keine Verachtung mehr. Ich spüre gar nichts mehr. Du bist mir gleichgültig. Du bist Luft für mich.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Auswirkung = Gemeinsam einsam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Phase der Beziehung angekommen, suchen viele die fehlende Nähe und den fehlenden Austausch im Außen: z.B. im Seitensprung. Mit einem großen Knall zerfällt der schleichende Zerfall der Partnerschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glückliche Paare DENKEN ANDERS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Forscherteam um Gottman hat also herausgefunden, dass glückliche Paare anders streiten, im Gegensatz zu unglücklichen Paaren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Gl%C3%BCckliche+Paare+streit.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glückliche Paare ärgern sich auch übereinander, treten aber rechtzeitig auf die Notbremse, so dass sie erst gar nicht in der Verachtung oder dem Rückzug landen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie schaffen sie es, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen? SIE DENKEN ANDERS!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stell Dir vor, du willst Deinen PartnerIN überraschen. Du hast vorher schon angefragt, wann er an diesem Abend da sein wird und Du beginnst mit den Vorbereitungen für einen schönen gemeinsamen Abend (Einkauf, Kochen, Tisch decken usw.). Wer nicht kommt ist Dein Partner. Das Essen wird kalt, die Kerzen werden kleiner... Du versuchst ihn über das Handy zu erreichen, nichts. Du spürst, wie es mittlerweile in Dir zu brodeln beginnt. 2 Stunden später öffnet sich die Tür, er kommt fröhlich mit einem Scherz auf den Lippen herein und sagt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hallo Schatz!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie reagierst Du?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Bist Du sauer? Denkst: Typisch! Nie kann man sich auf ihn verlassen. Da frag ich noch nach und er sagt ja, und trotzdem... Er hat mich schlichtweg vergessen. Immer ist er unzuverlässig und ich muss warten.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Oder, Du bist zwar enttäuscht, denkst aber: Naja, ich hab zwar nachgefragt, aber er wusste ja gar nichts von einer Überraschung. Wer weiß was war. Er kommt sicher nicht absichtlich zu spät. Schön, dass er nun da ist. Und so spät ist es ja auch noch nicht, da können wir ja noch was draus machen.  
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glückliche Paare schauen auf das Problem, auf die äußeren Umstände, und verbinden diese nicht mit dem Charakter des Partners.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Rezept einer glücklichen Partnerschaft lautet, die Verhaltensweisen des Partners in ein positives Licht zu stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Das große Geheimnis jeder guten Ehe ist, jeden Unglücksfall als Zwischenfall
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und keinen Zwischenfall als Unglücksfall zu behandeln.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Harold Nicolson (britischer Diplomat) -
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glückliche Paare HANDELN ANDERS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intimität entsteht, laut Gottman, in ganz gewöhnlichen Zwiegesprächen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sind zwei Menschen zusammen, so werben sie immer wieder gegenseitig um Aufmerksamkeit. Sie versuchen, eine emotionale Verbindung zum Partner herzustellen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Bas Kast -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ES GEHT DARUM, SICH DEM PARTNER ZUZUWENDEN! Einer redet, einer hört bewusst zu. Einer sagt etwas, der andere geht darauf ein. Einer lächelt, der andere lächelt zurück. Einer zeigt etwas, der andere schaut hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Paar hat zusammen einen Film gesehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sie hat wunderbar gespielt. Eine hervorragende Gesichtsmimik.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ja, wie sie die Augenbraue gehoben hat. Herrlich. Ich kann das gar nicht. Kannst du eine Augenbraue heben?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Warte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Sie versucht es)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein. Das kann ich auch nicht.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein für Außenstehende völlig belangloser Dialog und trotzdem beinhaltet er alle Zutaten des Rezepts einer glücklichen Beziehung: ZUWENDUNG IM ALLTAG, aufeinander eingehen, miteinander Intimität leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Romantik im Supermarkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “Die Meister der Ehe zeigen, wie Gottman beobachtet hat, ihre Zuneigung nicht nur in Spezialsituationen, sondern wann immer es geht, also beispielsweise auch beim Kaffeetrinken, Geschirrspülen oder bei einem unscheinbaren Einkauf im Supermarkt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Auch wenn es komisch klingt“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , lautet das Fazit des Forschers,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Romantik wächst wirklich, wenn ein Ehepaar im Supermarkt steht und die Frau sagt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Haben wir noch Waschmittel?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und der Mann nicht nur apathisch mit den Schultern zuckt, sondern antwortet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich weiß nicht. Ich hole eben welches, für den Fall, dass wir keins mehr haben.““
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Bas Kast -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist eine Liebeserklärung, die Du deinem Partner jeden Tag machen kannst. Und sie ist wirkungsvoller als jeder große Auftritt mit Champagner, Blumen, Schmetterlingen und großem Gefühlskino. Es kommt auf die kleinen und regelmäßigen Zeichen im Alltag an. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Theodor Fontane -
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottman, J. &amp;amp; Schwartz-Gottman, J. (2022). 8 Gespräche, die jedes Paar führen sollte... damit die Liebe lebendig bleibt. Berlin: Ullstein extra.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottman, J. (2014). Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe (9. Aufl.). Berlin: Ullstein Taschenbuch Verlag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kast, B. (2021). Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt (2. Aufl.). Frankfurt am Main: Fischer Taschen Bibliothek.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Aug 2022 17:53:12 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/sommerspezial-das-geheimnis-gluecklicher-paare-einschliesslich-der-4-apokalyptischen-reiter-nach-john-gottman-teil-ii</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>SOMMERSPEZIAL: Das Geheimnis glücklicher Paare (einschließlich der 4 apokalyptischen Reiter) - nach John Gottman - Teil I</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/sommerspezial-das-geheimnis-gluecklicher-paare-einschliesslich-der-4-apokalyptischen-reiter-nach-john-gottman</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Die Frau ist das „Barometer“ der Beziehung. An ihr lässt sich ablesen, wie es um die Partnerschaft steht.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          -            John Gottman -
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          John Gottman hat folgenden interessanten und doch ungeheuerlich anmutenden Ausspruch getätigt:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           “Nachdem ich ein Paar nur fünf Minuten beobachtet und ihm zugehört habe, kann ich sagen, ob es sich scheiden lassen wird oder nicht.“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was ist das für ein Typ, der solche Aussagen von sich gibt und offensichtlich an maßloser Arroganz und Selbstüberschätzung leidet? Oder doch nicht?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Seattle, Washington. Ein kleines Apartment mit Panoramablick auf tiefblau schimmerndes Wasser. Es ist der Kanal von Montlake, der eine Meeresbucht mit dem Lake Washington, einem großen See am Stadtrand, verbindet. Seattle liegt im Nordwesten der USA, bis zum Pazifik ist es nur ein Katzensprung. Draußen scheint die Sonne. Eine Frau und ein Mann, nennen wir sie Lisa und Lukas, setzen sich an den Frühstückstisch. Lisa beißt in ein Butterbrot, Lukas blättert in der Zeitung. Die beiden haben erst vor wenigen Wochen geheiratet.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Eine Küchenzeile, ein ausziehbares Sofa, Telefon, Fernsehen, Video, CD-Spieler - fast könnte man meinen, das Ehepaar verbringe seine Flitterwochen in einer gemütlichen Ferienwohnung. Wären da nicht die Videokameras an der Wand und die Mikrophone, die sich an ihren Kragen befinden.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich sind Lisa und Lukas nicht im Urlaub, sie sind an diesem Ort, um ihre Ehe durchleuchten zu lassen. Sie frühstücken im „Liebeslabor“ des Mathematikers und Psychologen John Gottman von der Universität von Washington.“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          John Gottman ist auch ein Paarforscher, der mit einem ganzen Team hunderte Eheleute jeden Alters, über hunderte von Stunden per Video aufgenommen und dieses Material ausgewertet hat. Die langjährigen Beobachtungen und Studien haben es den Eheforschern möglich gemacht, innerhalb kürzester Zeit feinste Diagnosen der jeweiligen Beziehung zu stellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das heißt, es ist nicht nur möglich, sondern es ist uns allen möglich, ein Gefühl dafür zu entwickeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gutes Streiten, schlechtes Streiten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Forscher konzentrierten sich in ihrem Liebeslabor vor allem auf den Streit eines Paares. So beobachteten sie z.B. 130 Paare ein halbes Jahr nach ihrer Hochzeit und trafen sich 6 Jahre später wieder mit ihnen. 17 Paare hatten sich unterdessen scheiden lassen und die Trefferquote der Forscher lag bei 83%.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich stellt sich uns nun unweigerlich die Frage, woran die Forscher diese Genauigkeit festgemacht haben. Gibt es soetwas wie gutes oder schlechtes Streiten? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gottman und sein Team haben herausgefunden, dass es nicht auf die Qualität der Verhaltensweisen ankommt, sondern auf das Verhältnis von Geben und Nehmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Glückliche Paare lassen durchaus auch die Fetzen fliegen, streiten aber in einem Verhältnis von 5:1, heißt, auf einen Wutausbruch, wo Tacheles geredet wird, folgen mindestens 5 Nettigkeiten. Im Gegensatz dazu lautet die Formel bei den anderen Paaren 1:1; auf einen  Wutausbruch folgt eine Nettigkeit bzw. noch extremer, es folgt kaum noch ein liebes Wort, ein Scherz oder ein Einlenken, sondern beide Partner setzen jeweils immer noch einen drauf und ziehen sich somit immer weiter nach unten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Beispiel eines negativen Streitmusters:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (genervtes Gesicht):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was ist los?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (sauer):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Was soll schon los sein? Es ist ja immer das Gleiche. Hatten wir nicht gesagt, heute machen wir sauber? Aber du hörst mir ja nie zu. Immer muss ich alles alleine machen... Aber das interessiert dich ja nicht. Hauptsache der Herr kann seine Zeitung lesen.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (verärgert):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Vielleicht würde ich ja mitmachen, wenn du es einfach mal entspannt ankündigen würdest. Aber jedesmal springst du dann auf und die ganze Familie muss sofort mitspringen. Immer bist du schon vorher schlecht gelaunt und am Ende haben alle schlechte Laune... Immer der gleiche Ablauf. Ich habs so satt.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (aufgebracht):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ach? jetzt bin ich also auch noch schuld? Du kriegst deinen Hintern nicht hoch, immer muss ich ansagen, dass wir mal wieder sauber machen müssen und dann bin ich auch noch die Dumme? Wenn du mal ein bisschen mehr mitmachen würdest, dann bräuchte ich mich ja nicht so aufregen, aber so...
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (spöttisch):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ich wusste gar nicht, dass ich einen Putzteufel geheiratet habe.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (wütend):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Und ich hätte gern früher gewusst, dass du so eine faule Socke bist. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Beispiel eines positiven Streitmusters:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (genervt):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Schatz, was ist los?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ich ärgere mich.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Worüber denn?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (verärgert):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns doch vorgenommen heute sauberzumachen. Nun bin ich so lustlos bei dieser Hitze, derweil du auch keine Anstalten machst loszulegen. Jetzt ärgere ich mich. Aber eigentlich ärgere ich mich über mich selbst und die Situation.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (nachdenklich):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Hm. Lust habe ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Es muss doch auch nicht gleich sein. Wir könnten doch erst einmal spazieren gehen und heute Abend, wenn es sich abgekühlt hat, saubermachen.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (erstaunt):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Willst du damit sagen, dass bei mir immer alles sofort sein muss?
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er (lächelnd):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Natürlich nicht, ich meine nur, wir müssen es doch nicht übers Knie brechen, lass es uns heute Abend entspannt zusammen erledigen.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie (lächelnd):
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ja, okay, lass es uns so herum machen. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Du findest, der Dialog wirkt unecht und ein Paar, dass sich so richtig in Wut und Rage redet, könnte niemals so ruhig miteinander streiten? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und doch gibt es sie. Paare, die noch nach zig Ehejahren liebe- und respektvoll miteinander umgehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Diese Menschen
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          „lassen einen Ehestreit wie einen Scherz aussehen“
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           , schwärmt Gottman und bezeichnet sie bewundernd als
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          „marital masters“
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           , als Meister der Ehe.“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch was machen sie anders, als die anderen Paare? Die Forscher haben herausgefunden, dass es hier um das gegenseitige EINFÜHLUNGSVERMÖGEN geht. Während sich die zufriedenen Paare mehr auf den Inhalt der Auseinandersetzung konzentrierten, es ihnen also um die Sache ging und sie versuchten, das Problem zu lösen, hatten die unzufriedenen Paare meist schon lange die Haltung „Es ist ja eh zwecklos, das hatten wir schon hundert Mal und es hat sich nichts verändert.“ eingenommen und schoben das Problem eher auf die Persönlichkeit des Partners. Sie glaubten also zu wissen, was der Partner denkt und hörten ihm nicht mehr zu. Sie redeten also nicht MITeinander, sondern aneinander vorbei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die 4 apokalyptischen Reiter
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gottman nannte die 4 Faktoren, die seiner Meinung nach DAS GIFT einer Beziehung sind und sie auf Dauer zerstören können - die 4 apokalyptischen Reiter. Diese heißen: Kritik, Verteidigung, Verachtung und Rückzug.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/17-92c71484.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir sollten sie kennen, um
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ihnen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und nicht irgendwann unserem Partner die Tür zu weisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 1. apokalyptische Reiter: die Kritik statt einer Beschwerde (und was ist eigentlich der Unterschied?)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jeder Beziehung kommt es unweigerlich zu unterschiedlichen Ansichten und Meinungen. Diese dürfen sein und sollten natürlich auch angesprochen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist, dies in Form einer Beschwerde und nicht als Kritik zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Beschwerde bezieht sich auf die Sache, um die es geht. Sie beschreibt den Vorfall und die eigenen Gefühle und Bedürfnisse, die in diesem Moment ausgelöst werden. Eine Beschwerde ist lösungsorientiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollten doch heute Abend zusammen ins Kino gehen. Es ärgert mich, dass du das vergessen hast. Das verletzt mich, denn ich habe das Gefühl, ich bin dir nicht wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kritik bezieht sich dagegen weniger auf das Ereignis, als auf die Charaktereigenschaften und Persönlichkeit des Gegenübers. Hier wird mit Schuldzuweisung und Sätzen wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “du machst ja nie...“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          od
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er „das ist bei dir ja immer so...“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          gearbeitet.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wenn wir was vorhaben, kommt bei dir was dazwischen. Ich kann mich nie auf dich verlassen. Das Problem mit dir ist, dass es immer nur um dich geht und du dich nie für mich interessierst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kritik bezieht sich also nicht nur auf die Gegenwart und die Lösung des Problems, sondern holt gleich aus der Vergangenheit in die Zukunft zum Rundumschlag auf alles, was mich schon immer am anderen gestört hat aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit gehe ich in den Angriff und mein Gegenüber holt (biologisch automatisiert) zur Verteidigung aus: damit ist der Streit beschlossene Sache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fortsetzung folgt im August...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Jul 2022 09:53:12 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/sommerspezial-das-geheimnis-gluecklicher-paare-einschliesslich-der-4-apokalyptischen-reiter-nach-john-gottman</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Angst vor dem Unbekannten oder Lust auf eine selbstbestimmte Zukunft? - Hast Du die Perspektive für Deine Zukunft schon festgelegt?</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/angst-vor-dem-unbekannten-oder-lust-auf-eine-selbstbestimmte-zukunft-hast-du-die-perspektive-fuer-deine-zukunft-schon-festgelegt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kennst Du das auch? Ein schmerzvolles Ereignis, egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, hält Dich innerlich so gefangen, dass es Dich einfach nicht loslässt und Du es Dir entweder selbst in einem ständig wiederkehrenden Gedankenkarussell oder aber anderen Dir nahestehenden Personen immer wieder erzählst???
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau. Wir kennen das alle... und nicht zu knapp. Wir bearbeiten dieses negative Erlebnis gedanklich so lange, bis wir es im besten Falle verarbeitet und damit losgelassen haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was aber, wenn wir alte seelische Verletzungen nicht losgelassen haben und immer noch mit uns herumschleppen? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und was, wenn wir gar nicht wahrnehmen, wie wir alte Verletzungen immer wieder hochholen und damit weitere neue Verletzungen kreieren?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine fröhlich, aber auch erschöpft wirkende Frau Mitte 40 lässt sich mir gegenüber in den Sessel fallen und berichtet von den zahlreichen Auseinandersetzungen mit ihrer Schwiegermutter. Sie fühlt sich von ihr weder wertgeschätzt, noch gesehen. Was sie aber am meisten ärgert ist, dass sie ihr das Gefühl gibt, gar nicht zu existieren.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Während sie mit allen um uns herum spricht, hat sie an mich bis heute keine einzige persönliche Frage gestellt. Als gäbe es mich gar nicht.“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So wenig, wie ihre Schwiegermutter mit ihr spricht, um so mehr sprudelt es aus Frau B. heraus. Nach drei gemeinsamen Sitzungen, in der Frau B. immer wieder die Themen vom Anfang wiederholt, stecken wir in einer Dauerschleife fest. Jegliches Angebot meinerseits nun ins gemeinsame „Tun“ zu kommen, damit sich die Situation mit ihrer Schwiegermutter möglichst positiv lösen kann, unterbricht Frau B. mit dem Satz:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Ja gern, Frau Heyse, aber vorher muss ich ihnen noch folgende Geschichte erzählen...“
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum wiederholen wir eine, vor allem für uns, unangenehme Geschichte immer wieder? Warum erzählen wir sie jedem der diese Geschichte hören will oder aber auch nicht? Warum fühlt es sich für uns so unangenehm an, eine alte Geschichte loszulassen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/10-ba4bf17a-4a7ab1b7.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht beruhigt es Dich zu wissen, dass es uns allen so geht. Vielleicht gehörst Du aber auch zu denen, die gern in die Veränderung kommen möchten? Dann bleib dran, denn dann ist es wichtig, die Möglichkeiten zu kennen und zu erkennen, mit denen Du aus der ewigen emotionalen Endlosschleife herauskommen kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht es uns emotional nicht gut, dann probieren wir alles, um dieses Gefühl zu verbessern. Wir lenken uns vielleicht medial ab, oder wir versuchen dieses ungute Gefühl mit Schokolade zu befrieden, oder wir greifen zum Telefon und rufen einen Freund oder eine Freundin an, um ihr von der Geschichte und unseren negativen Emotionen zu erzählen, manchmal in der Hoffnung unsere Gefühlen und Gedanken zu Teilen und dadurch ein Stück weit abzugeben, manchmal um Verständnis und gute Zurede zu erhalten und sich von den positiven Aufmunterungen ablenken zu lassen. Egal, was wir tun. Wir fxieren uns in dem Moment auf die Außenwelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind es gewohnt, und zwar ganz unbewusst, dass etwas aus der Außenwelt unsere Innenwelt, hoffentlich positiv, verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was aber, wenn es gilt, den Weg genau andersherum zu begehen? Wenn wir es schaffen könnten, in dem Moment, in dem es uns nicht gut geht, bei uns selbst zu bleiben? Unsere Aufmerksamkeit auf unsere innere Gefühls- und Gedankenwelt zu richten und mit unserer ganz eigenen Energie in Kontakt zu treten? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/9-6272cffc-495a96f3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können also alle lernen, trotz unserer belasteten Vergangenheit Freude zu empfinden, indem wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, annehmen was ist, um dann Dankbarkeit und Liebe für uns selbst zu empfinden. Damit halten wir den Schlüssel für unsere Zukunft in den Händen, denn nach dem Gesetz der Resonanz, kommt auf uns aus dem Außen zu, was wir aus unserem Inneren aussenden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/11-f800af80.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schreibe DEINE Geschichte neu, statt an den vertrauten Geschichten der Vergangenheit festzuhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Finde DEINEN Strand:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Erzähle Dir eine neue Geschichte über Deine Zukunft und glaube daran.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Tagträume wieder, wie in der Kindheit, wie Deine Zukunft aussieht und zwar in der Gegenwart, als würde es gerade geschehen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Erspüre Dein Innerstes, in dem Du Dich z.B. an einen alten Streit erinnerst. Welche Emotionen kamen auf? Welche Gefühle hast Du daraufhin erlebt? Wie bist Du mit ihnen umgegangen? Woher kennst Du sie? Wie hast Du sie ausgelebt? Reagierst Du meist auf ein und dieselbe Weise?
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solange unsere Reaktionsweisen immer dieselben bleiben, so lange bleiben wir dieselbe Person und so lange bleibt unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Gesundheit immer dasselbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Meditiere. Bring Deinen Körper und damit Dich zur Ruhe und schau, wie Dein Körper reagiert. Welche Gedanken tauchen auf? Womit will Dein Geist Dich ablenken? Welche Gefühle tauchen dabei auf? Was würdest Du in dem Moment am liebsten tun (aufhören zu meditieren, nach dem Handy greifen, Dir was zu Essen holen oder denkst Du daran, was Du später noch machen willst)? Lass es geschehen, schick die Gedanken weiter und nimm einfach nur an, wie es gerade ist.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du anfangs nur 5 Minuten „aushältst“, ist das genauso in Ordnung, wie wenn Du später 20 Minuten bei Dir bleibst. Alles darf sein. Mit jeder Minute in der Du an nichts gedacht hast, kreierst Du Dir eine neue, veränderte Zukunft. Probier es aus!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frau B. und ich kamen neben vielen Gesprächen, u.a. auch in eine gemeinsame Meditation. Wir fanden den Ursprung des Nicht-gesehen-werdens in der Kindheit von Frau B., was die Beziehung zu ihrer Schwiegermutter nachhaltig positiv beeinflusste. Sie konnte sich von der schmerzvollen aber vertrauten Vergangenheit lösen und eine neue befreite Zukunft voller Möglichkeiten beginnen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und: Ich bin mir sicher, dass kannst Du auch! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann schreibe mir oder ruf mich an!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher zum Thema:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dispenza, J. (2020). Werde Übernatürlich: Wie gewöhnliche Menschen das Ungewöhnliche erreichen (8. Aufl.). Burgrain: KOHA-Verlag. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kuby, C. (2007). Heilung - das Wunder in uns: Selbstheilungsprozesse entdecken (5. Aufl.). München: Kösel-Verlag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meditationen für Dich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2022 09:25:59 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/angst-vor-dem-unbekannten-oder-lust-auf-eine-selbstbestimmte-zukunft-hast-du-die-perspektive-fuer-deine-zukunft-schon-festgelegt</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Musst Du den Blogbeitrag jetzt schnell noch lesen? Oder möchtest Du den Blogbeitrag lesen? Der heilsame Umgang mit Sprache.</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/musst-du-den-blogbeitrag-jetzt-schnell-noch-lesen-oder-moechtest-du-den-blogbeitrag-lesen-der-heilsame-umgang-mit-sprache</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Alltag rollt. Ein Termin jagt den anderen. Abgehetzt komme ich nach Hause und eile in die Küche, um dort die schweren Einkaufstaschen abzuladen. Beim Anblick der Küche entfährt es mir: „Ich krieg die Motten. Wie siehts denn hier aus? Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schon wieder auf dem Weg in den Flur, kommt mir meine Tochter hinterher. „Mama, ich muss dir mal was erzählen.“ - „Okay, na dann schieß los, aber lass mich dabei die Küche in Angriff nehmen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine kleine Alltagsepisode, die so in vielen Haushalten vorkommen kann. Nichts Besonderes. Oder doch? Ist Dir was aufgefallen? Oder empfindest Du diesen Text auch als völlig normal?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein Sohn, mit ausgeprägten Hang zu "Sprache", nahm meine Äußerungen lange einfach hin. Doch irgendwann fragte er plötzlich, warum in meiner Alltagssprache so viel Kriegsvokabular vorkäme!?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich war platt (!)... und machte mich auf die Suche: .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ...innerhalb
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           meines Vokabulars, wo ich immer mehr verräterische Indizien fand und 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ...außerhalb
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           meiner eigenen Wahrnehmung, wo ich durch den 1. Kriegsenkelkongress auf die Sprachwissenschaftlerin Mechthild von Scheurl-Defersdorf und neben ihrem Interview auch auf ihren schriftlichen Beitrag für den Kongress stieß.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier schrieb sie: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir haben seit über 70 Jahren Frieden. Und so möge es auch weiterhin bleiben. Doch tragen die Enkel und Urenkel der Kriegsgeneration noch immer an den Nachwirkungen der beiden Weltkriege - ohne den Zusammenhang zwischen ihren individuellen Schwierigkeiten einerseits und den Kriegserfahrungen ihrer Großeltern und Urgroßeltern andererseits zu ahnen. Die alten Wunden und Traumata wirken weiter, bis wir sie erkennen und bei uns selbst heilen lassen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kriegserfahrungen finden ihren Widerhall in der individuellen Ausdrucksweise - im Wortschatz, im Satzbau und in der Grammatik. Kinder und Enkel übernehmen mit der Sprache ihrer Eltern und Großeltern deren Muster und Prägungen. Ihnen ist ihre Sprache in keiner Weise bewusst. Doch erhalten sie die alten Dramen auf diese Weise aufrecht, ohne dies zu erkennen und zu wollen. Der bewusste Umgang mit der eigenen Sprache trägt erheblich dazu bei, das Schicksal der Großeltern und Urgroßeltern als deren Schicksal zu achten - und selbst frei zu werden und ein glückliches Leben zu führen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Moment war ich sprachlos. Denn zur selben Zeit bekam ich Post von der „Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht“, denen ich ein halbes Jahr zuvor eine Anfrage zu meinem Großvater väterlicherseits gestellt hatte. Neben anderen für mich neuen Informationen stand dort, gefallen: Kopfschuss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sätze wie:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich krieg die Motten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , „Kopfschuss, beide Beine weg.“, „Na dann, schieß los.“, „Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.“, „Hast du 'nen Schuss?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Lass uns das in Angriff nehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          waren für mich bis dato vertraut und völlig „normal“. Das ich quasi aufgeweckten Zuhörern damit schon meine eigene Familiengeschichte erzähle, war mir natürlich nicht bewusst.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frau Scheurl-Defersdorf schreibt dazu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Die einzelnen Schicksale finden sich in der Sprache wieder. So war es auch bei einer Frau Anfang vierzig. Sie sagte, sie ertrinke in Arbeit. Das Ertrinken war in ihrer Familie ein großes Thema: Der Onkel konnte als Kind vom flachen Land ohne jeden See weit und breit nicht schwimmen. Darum ertrank er beim Rückzug des deutschen Heeres in einem Fluss. Die Nichte lebte das Thema nach - indem sie in Arbeit ertrinkt. Ein anderer Seminarteilnehmer sagte mir: „Ich ersticke wieder einmal in Arbeit. [...]“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kriegserlebnisse sind bei genauem Hinhören allüberall in der Sprache zu finden. Dazu gehört auch die Not, die allgegenwärtig war, auch noch in den Jahren nach dem Krieg. Es gibt Aberhunderte von Sätzen, in denen die Wörter „nötig, benötigen, notfalls, in der Not“ vorkommen. Sie leiten sich alle von dem Wort „Not“ ab. Dabei ist es leicht, dafür sprachliche Alternativen zu finden. Aus „notfalls“ wird dann beispielsweise „bei Bedarf“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer jedoch mit dem Muster „Not“ groß geworden ist, findet kaum Anregung von außen, sprachliche Alternativen. Er ist in dem Muster gefangen. Daher erlebt er immer wieder aufs Neue in seinem Leben Not und Bedrängnis. Mit seiner Ausdrucksweise hält er dieses Muster aufrecht und gibt es ahnungslos an die nächste Generation weiter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir wurde daraufhin bewusst, dass es eine Sprache gibt, die positiv ausgerichtet ist, die mich kraftvoller macht und mir gut tut. Und es gibt einen Sprachgebrauch, der mir Energie nimmt, mich runterzieht und mich negativ beeinflußt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sprache nicht einfach aus uns herauspurzelt, sondern einerseits uns schon eine Geschichte über uns erzählt und andererseits unser zukünftiges Leben beeinflußt. Denn nach dem Gesetz der Resonanz erhalte ich was ich aussende. Mit einer unbewusst kriegerischen Sprache gebe ich mich kämpferisch , obwohl ich doch ein friedliches Leben kreieren möchte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was können wir nun tun, um aus diesem Teufelskreis auszusteigen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gute Nachricht ist, wir können etwas tun! Vor gar nicht allzu langer Zeit haben Neurowissenschaftler, wie Dr. Gerald Hüther herausgefunden, dass wir Menschen uns in jedem Alter weiterentwickeln und lernen können, so wir es mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begeisterung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            tun.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können uns also Satz für Satz und Wort für Wort von den alten Mustern unserer Sprache befreien, indem wir unsere Aufmerksamkeit darauf lenken und solange wir spielerisch damit umgehen. Die neuronalen Vernetzungen im Gehirn brauchen eine Weile, um von alten liebgewordenen Wörtern loszulassen und neue zu integrieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frau Scheurl-Defersdorf gibt folgenden Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Als erstes gilt es, ein Gefühl für die Wirkung der Sprache zu entwickeln."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Wort hat eine Wirkung - und schafft Wirklichkeit. Jedes Wort wirkt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich lade Dich zu einer Übung ein. Ich nenne Dir zwei Sätze. Lies jeden einzelen Satz bitte zweimal laut. Lass die Sätze auf Dich wirken: „Ich muss die Küche aufräumen. - Ich muss die Küche aufräumen.“ Nun lies bitte diesen Satz: „Ich räume die Küche auf. - Ich räume die Küche auf.“
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie fühlt es sich für Dich an? Welche Wirkung haben die verschiedenen Formulierung auf Dich?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Unterschied liegt im Gebrauch des Wortes „muss“. Die Kriegsgeneration „musste“ immerfort - sie mussten fliehen, sie mussten sich in Sicherheit bringen, sie mussten etwas zu essen beschaffen usw. wir haben diesen Sprachgebrauch beibehalten, auch nach dem Ende des Krieges. Das „müssen“ war ein Überlebensmuster geworden. Die Kinder sind damit groß geworden. Auch die nächste Generation ist dann mit diesem Sprachmuster groß geworden - und gibt die Prägung weiter, bis jemand in seiner eigenen Sprache die Muster erkennt und wandelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben dem kleinen Wörtchen „muss“, finden wir auch das kleine Wort „schnell“ überall. „Ich muss nur noch schnell den Absatz beenden“, statt „Ich beende noch den Absatz und dann komme ich“. Und so kannst du gern ein bisschen in deiner Alltagssprache kramen und schauen, was da so aus dem Unbewussten plötzlich in das Bewusste drängt. Vielleicht Sätze wie: „Das ist ja heute ein Bombenwetter“ oder „Mach mal langsam, wir sind doch nicht auf der Flucht“ oder „Na, der Schuss ging ja wohl nach hinten los.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Blogbeitrag möchte ich lediglich den Fokus auf die Faszination der Sprache legen und wie wir auch mit diesem kleinen Puzzleteil neben vielen anderen, wie wir Denken, wie wir Fühlen, uns eine neue Wirklichkeit erschaffen können, erst für uns selbst, dann in den Familien und nicht zuletzt für alle um uns herum, die Gesellschaft in der wir leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte jetzt Dein Interesse geweckt sein und Du möchtest tiefer in die Materie einsteigen, dann schau Dir doch gerne folgende Bücher oder auch das Interview von Mechthild von Scheurl-Defersdorf mit Götz Wittneben an:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scheurl-Defersdorf, M. R. (2008). In der Sprache liegt die Kraft. Klar reden, besser leben. München: Herder Verlag.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Martel, J. (2021). Die Kraft der Worte. Wie die richtige Wortwahl uns befreit, stärkt und heilt. Rottenburg am Neckar: Kopp-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mechthild von Scheurl-Defersdorf im Interview mit Götz Wittneben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und: Solltest Du gerne auf die Hintergrundgeschichten Deiner Familie und den Ursprung Deiner Formulierungen schauen wollen, dann schreib mir oder ruf mich an. Ich begleite Dich gern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 May 2022 10:18:01 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/musst-du-den-blogbeitrag-jetzt-schnell-noch-lesen-oder-moechtest-du-den-blogbeitrag-lesen-der-heilsame-umgang-mit-sprache</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Es war einmal - Märchen in der Paarberatung</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrscheinlich denkst Du gerade, man kann es aber auch übertreiben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Märchen in der Paarberatung? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was soll das denn? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch dringen wir tiefer in die Weisheit alter Märchen und Sagen ein, so stoßen wir schnell auf altbekannte Themen rund um Familienkonflikte und Paargeschichten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Märchen bringen nicht nur jahrhundertealte Menschheitserfahrungen zum Ausdruck, die bis heute in jeder unserer Körperzellen zu finden sind und die uns tief in unsere Familienseelen blicken lassen. Besser noch, sie bieten uns bis heute  verborgene Lösungsansätze, wie wir mit unseren Problemen, Konflikten und Herausforderungen umgehen können und geben nicht zuletzt in der Aufstellungsarbeit oftmals den entscheidenden Impuls.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stell Dir gern erst einmal folgende Frage: Welches Märchen hast Du in Deiner Kindheit besonders geliebt? Hast es immer wieder hören oder lesen wollen? Oder aber, welches Märchen konntest Du gar nicht leiden und spürst bis heute eine innere Abneigung?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frank und Franziska, ein Paar Mitte 40, verheiratet und 3 Kinder kommen mit Kommunikationsproblemen in die Praxis. Sie hätten sich außerhalb des Alltags und der Kinder nicht mehr viel zu sagen und Franziska spürt sogar das leise Bedürfnis nach Trennung. Wäre es ohne ihn mit den Kindern nicht leichter? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frank wirkt präsent, aber still. Die Worte seiner Frau treffen ihn und ich spüre, wie er sich immer mehr nach innen zurückzieht, um so lebhafter und lauter sie wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und an dieser Stelle frage ich nach den Lieblingsmärchen ihrer Kindheit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Franziskas Augen leuchten. Märchen..., ihre Kindheit bestand aus Märchen aller Art, aber am liebsten las, hörte und spielte sie das Märchen „Frau Holle“. Sie sei als Kind oft in Ohnmacht gefallen und landete immer auf dieser wunderschönen grünen Wiese voller Blumen. Frank dachte derweil still nach und als ich ihn aufmunternd ansah, lächelte er und entgegnete, bei ihnen zu Hause wurde nicht viel vorgelesen, aber ein Märchen hätte er doch immer gemocht und zwar „Tischlein deck dich“ mit dem Goldesel und dem Knüppel aus dem Sack.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun gibt es natürlich immer mehrere Arten sich einem Märchen, einer Geschichte und damit dem eigenen Familien- bzw. Lebensskript anzunähern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             1.
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Du kannst Dich z.B. mit Deinem Lieblingsmärchen zurückziehen und es Dir selbst laut vorlesen. Schau, an welchen Stellen Du vielleicht emotional wirst bzw. was für innere Bilder in Dir aufsteigen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            2.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Nimm Dir Dein Märchen zur Hand und schreibe Dir ohne Wertung und ohne schon analysieren zu wollen (was unser Verstand natürlich sofort möchte :-)) einfach erst einmal die vorhandenen Märchensymbole heraus (z.B. Wald, Hexe, Esel, Wolf, rote Kappe, Brunnen, Wasser, Brot, Äpfel). Was verbindest Du mit diesen Symbolen? Was be-deuten sie für Dich? Schau auch gern, was die allgemeine Deutung dazu sagt und ob es mit Dir in Resonanz geht. Der Wald steht z.B.  für den un-bewussten Teil unserer Persönlichkeit, hier liegen verdrängte Wahrheiten und Verstrickungen in unseren Familiensystemen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            3
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Was könnte nun dieses Märchen mit Dir, Deiner Biografie oder Deinem Familiensystem zu tun haben? Wie immer lohnt ein Blick auf die Anfangssignatur, in diesem Fall auf die ersten Sätze des Märchens. Welche Aussagekraft steht dahinter? 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           In Franziskas und Franks Fall springen uns aus den ersten Sätzen schon wesentliche Details ins Auge:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/8-f21b29f5.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wird ein Frauenhaushalt beschrieben, in dem es durch die Benennung der Mutter als Witwe, um innere Einsamkeit geht. Die Tochter ist ihr wichtigster seelischer Bezug und sie versucht alles, diese Tochter an sich zu binden, was dieser den Weg in ein eigenes Leben erschwert. Hier zeigt uns der Einstieg schon an, dass es sich um eine Partnerübertragungskonstellation handelt. Diese Konstellation ist die Voraussetzung für den beschriebenen seelischen Konflikt in diesem Märchen. Die fortlaufende Handlung zeigt uns nun auf, welche zwei Optionen die Tochter der Witwe für ihre eigene Lebensgestaltung hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/9-a1b29f32.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesen ersten drei Sätzen erscheint vor unserem inneren Auge ein Männerhaushalt in dem Not herrscht. Der Schneider kann seine Söhne allein nicht ernähren, wäre da nicht die Ziege, die einzig weibliche Gestalt des Märchens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schneider glaubt im Fortgang der Geschichte der Ziege mehr als den Söhnen und jagt sie einen nach dem anderen aus dem Haus. In dieser Familienkonstellation müssen sich Männer sehr anstrengen, um es der ZIEGE bzw. im übertragenen Sinne den Frauen recht zu machen. Doch egal was sie tun, es wird nicht honoriert. In dieser Familie sagt die Frau den Kindern immer wieder: „Was vom Vater kommt ist nichts Gutes.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedeutung der beiden Märchen bezogen auf die Geschichte von Franziska und Frank:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie in Franziskas Märchen das Männliche  kaum bis gar keine Rolle spielt, so zeigt sich in Franks Märchen das Weibliche eher von der unangenehmen Seite, als ewig meckernde und nicht zufriedenstellende Ziege. Bei beiden spielt das andere Geschlecht entweder fast gar keine Rolle, weshalb Franziska der Trennungsgedanke auch nicht fremd war, oder eine unangenehme, weshalb sich Frank weitestgehend aus dem Familienalltag heraus hielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In beiden Märchen findet am Ende der Geschichte auch keine Verpaartnerung statt. Beide kommen wieder in die Herkunftsfamilien zurück. So kehren die Töchter der Witwe als Pech- und Goldmarie zu ihrer Mutter zurück und die drei Söhne zu ihrem Vater. Keiner der fortgegangenen oder fortgeschickten Kinder gründet eine eigene neue Familie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Franziska hat bereits einen langen Individuationsweg hinter sich, war mal die Goldmarie und hat Liebe über Leistung bei ihrer Mutter erkämpfen wollen und mal die Pechmarie, indem sie ihrer Mutter in ihrer eigenen Familie zu viel Platz einräumte. In jedem Fall war der Partner an ihrer Seite ihre Mutter, weshalb Frank keine Chance bisher hatte, seinen Platz an ihrer Seite und in der gemeinsamen Gegenwartsfamilie einzunehmen. Er wurde immer wieder verdrängt. Eine Konstellation, die er aus seiner Herkunftsfamilie gut kannte, wo die Mutter so einen großen Raum beim Vater einnahm, dass er mit 11 Jahren sehr früh sein Elternhaus Richtung Internat verließ. Wie auch die drei Söhne von ihrem Vater wurde Frank von seinen Eltern weggeschickt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die Arbeit mit ihren Märchen wurden dem Paar Franziska und Frank die eigenen Familienmuster bewusst und der Weg wurde freigegeben, sich als Paar neu zu begegnen und aufzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick auf die eigene Familiengeschichte über das Lieblingsmärchen aus der Kindheit lohnt sich, denn Kinder mögen nur die Geschichten, die mit ihnen zu tun haben und was mit ihnen zu tun hat, erspüren sie genau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Du kein Lieblingsmärchen hattest oder erinnerst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann starte folgenden Versuch und beschreibe Deine Kindheit und Jugend doch mal als Märchen, z.B. „Es war einmal ein junger Prinz/eine junge Prinzessin...“ und beschreibe die Situation aus der Du kommst und wie Du die vielen Herausforderungen gemeistert hast. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht hat Deine Geschichte ja Ähnlichkeit mit einem Märchen. Vielleicht steht sie aber auch für sich! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und: Wenn Du trotz „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“ feststeckst und Unterstützung brauchst, dann schreibe mir oder ruf mich an! Ich begleite Dich gern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur zum Thema: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kast, V. (2000): Familienkonflikte im Märchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine psychologische Deutung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . München: dtv Verlagsgesellschaften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Koeppe, K. (2014): Märchenstunde für Erwachsene.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was die Grimm’schen Märchen uns wirklich erzählen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Leipzig.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaefer, T. (2008): Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Botschaft der Märchen in Familienaufstellungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . München
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Knaur
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verlag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schneider, J. R. &amp;amp; Gross, B. (2010): Ach wie gut, dass ich es weiß.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Märchen und andere Geschichten in der systemisch-phänomenologischen Therapie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Heidelberg
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Carl-Auer
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verlag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 08:30:00 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die „lange dunkle Nacht“ - Die „midlife crisis“ des Mannes</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/die-lange-dunkle-nacht-die-midlife-crisis-des-mannes</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/7-6bb07da6.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Thema „midlife crisis des Mannes“ hat erst zart an meine Praxistür geklopft, ist dann aber innerhalb kürzester Zeit geradezu mit der Tür ins Haus gefallen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es sind vor allem die Frauen, die sich bei mir völlig erschöpft und ratlos melden, weil kein Gespräch mehr möglich scheint, sich Unzufriedenheit, Gereiztheit, Unruhe und Vertrauensverlust in die Beziehung schleichen und Trennung als einziger Ausweg immer mehr ins Zentrum des Alltags rückt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die gute Nachricht dabei ist, liebe Männer, und natürlich liebe dazugehörige Frauen - Ihr seid nicht allein! Die schlechte Nachricht jedoch ist: ICH BIN EINE FRAU! Und ich bleibe es auch :-). 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit einem Wort, wer bin ich schon, Euch Männern Eure ganz eigene Krise erklären zu wollen. Als Beraterin habe ich zwar Methoden und Techniken an der Hand, die mich befähigen, Euch zu begleiten, doch es bleibt die Tatsache bestehen, dass ich kein Mann bin, und dass Euch das schließlich auch bewusst ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb habe ich beschlossen, den Mann in diesem Blogartikel sprechen zu lassen, der mich schon seit 26 Jahren begleitet und mir über viele Jahre die Welt „meiner Männer“ (Vater, Stiefvater, Brüder, Freunde, Ehemann und nicht zuletzt meiner Söhne) versucht hat nahezubringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Steve Biddulph
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ist ein australischer Familientherapeut und widmete sich schon früh dem Thema: Männer, Väter &amp;amp; Söhne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Krise des Mannes beschreibt er wie folgt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die meisten heutigen Männer tun sich zuerst mit einer Frau zusammen und werden dann erwachsen - falls sie Glück haben und die betroffene Frau genügend Geduld aufbringt. Die eine oder andere Wachstumskrise ist somit geradezu vorprogrammiert. Und wir müssen versuchen, diese Phasen innerhalb der Beziehung zu meistern. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verlieben uns meistens dank eines glücklichen Zufalls. Es passiert einfach so. Die Kultivierung dieser Liebe bleibt aber zumeist ebenfalls dem Zufall überlassen Anders als die Angehörigen jener Gesellschaften, in denen Ehen arrangiert werden, wissen wir nicht, dass die Liebe eine Kunst ist und deshalb Übung verlangt. Und so geht den meisten Männern und Frauen zu guter Letzt jener geheimnisvolle Funken verloren - und sie entlieben sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mann gesteht sich das im Allgemeinen nicht ein und ist zufrieden, solange seine Partnerin ihm sexuell weiterhin willfährig ist. [...] Die Sexualität ist dann eine Art Ausgleich für die Tretmühle des Alltags - samt Kreditrückzahlung, kleinen Kindern und Pensionsanspruch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele moderne Frauen haben inzwischen jedoch genug von dieser Art Routine-Sex. Eben jene Eigenschaft, die aus einem Mann einen guten Ehemann macht - seine stete Arbeit für die Familie -, lässt seine Seele verkümmern, und er erscheint plötzlich langweilig. Weil ein solches Leben inklusive der oben erwähnten Routine-Sexualität langweilt, kühlt die Frau zunehmend ab und nimmt ihr ureigenes Recht in Anspruch, den Liebesakt zu verweigern. Mag der Mann auch noch so sehr jammern, leiden, herumnörgeln und auf Abhilfe sinnen, es nützt ihm alles nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Situation gibt es nun zwei Verhaltensmöglichkeiten. Ein Mann mit geistig-seelischen Reserven empfindet eine solche Phase lediglich als vorübergehenden Rückschlag. Er gesteht sich zunächst ein, dass sein Liebesleben tatsächlich in Routine erstarrt und die Beziehung zu seiner Frau hohl geworden ist. Vielleicht ringt er sich sogar zu der Erkenntnis durch, dass auch er selbst in der Vergangenheit nicht ganz so zufrieden gewesen ist, wie er sich das immer eingeredet hat. Und so versucht er, gemeinsam mit seiner Frau, einen Neuanfang. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für viele Männer jedoch, denen es an innerer Sicherheit fehlt, kommt der Verlust des sexuellen Kontaktes einer Katastrophe gleich - abgesehen von dem aktuellen Gefühl des Unbefriedigtseins. Der seit seiner Kindheit gefühlsverschlossene, dumpf in seinen Körper eingesperrte Durchschnittsmann fühlt sich nämlich nur dann wirklich lebendig, wenn er Sex hat. Einzig die Sexualität eröffnet ihm seinen inneren Körper. Und jetzt ist auch noch dieser Weg versperrt. Vielleicht reicht das Problem sogar noch tiefer. Da er von seinem Vater nicht genügend männliche Zuwendung erfahren hat, hat er sich nie wirklich von seiner Mutter gelöst. Vielmehr hat er einfach seine Bedürfnisse nach Bemutterung auf seine Frau übertragen. Und so leidet er nicht nur unter dem Verlust sexueller Befriedigung, sondern auf einer subtileren, infantilen Ebene zugleich auch unter dem Gefühl des Liebesverlustes. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein in diese Situation geratener Mann verhält sich meist auch noch schwach und hilflos. Dadurch wird er für seine Frau noch unattraktiver, wie sehr sie auch grundsätzlich noch Sympathie für ihn empfinden mag. [...]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht reagiert er aber auch bösartig oder gewalttätig, oder aber er wird knausrig mit dem Geld oder stürzt sich in eine Affäre. Das ist fast immer ein schwerer Fehler. Mit der neuen Frau wird er nämlich höchstwahrscheinlich das alte Muster abermals durchspielen. Und fünf Jahre später befindet er sich dann wieder an demselben Punkt. Inzwischen vielleicht fünfundvierzig Jahre alt, läuft er nachts plötzlich wieder mit einem plärrenden Baby in der Wohnung herum und denkt: Das habe ich doch alles schon mal erlebt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mann, der seine Krise überstanden hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Mann, der die „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lange dunkle Nacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ durchsteht, erwarten zahlreiche Belohnungen. Er verliert jene säuglingshafte Abhängigkeit, die so viele Männer charakterisiert. Er hat es plötzlich nicht mehr eilig. Besonders gegenüber Frauen verhält er sich anders. Er ist nicht mehr mutterorientiert und passiv, jedoch weiterhin verspielt und ironisch. Auch mit sich allein zufrieden, behandelt er Frauen von gleich zu gleich. Da er einer Frau ein echter Gefährte zu sein vermag und sich weniger fordernd verhält als zuvor, erscheint er plötzlich auch atrraktiver. Es ist nämlich eine Tatsache, dass alles von selbst auf uns zukommt, wenn wir nicht mehr auf Gedeih und Verderb auf Liebe oder Zuneigung angewiesen sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wunden heilen heißt, sie zu fühlen. Ungefähr das Schwierigste für einen Mann ist zuzugeben, dass er Hilfe braucht. Aber wer sich nicht dabei helfen lässt, die Wunden der Kindheit zu heilen, der hat auch in seinem späteren Leben weiterhin unter ihnen zu leiden. entweder geht er gelähmt und depressiv durchs Leben, oder aber er legt ein völlig entgegengesetztes Verhalten an den Tag, was genauso schlimm ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz gefasst
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Stimmen Sie Ihrer Frau nicht um des lieben Friedens willen zu. Sprechen Sie aus, was Sie für richtig halten. Sie müssen eine klare Linie verfolgen und dürfen weder aus Schwäche einlenken noch gewalttätig oder einschüchternd reagieren. Beides ist ein Symptom für unnötige Angst.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Männer sind nicht so geschickt in verbalen Auseinandersetzungen, da sie oft schon als Jungen weniger Training erfahren haben. Üben Sie so lange, bis Sie den Bogen raushaben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = In der Sexualität und in der Liebe muss der Mann einen Großteil der nötigen Aktivitäten entfalten. Das ist biologisch so vorgegeben. Lernen Sie, ausdauernd und höflich auf Ihr Ziel zuzusteuern. Seien Sie fürsorglich. Bedrängen Sie die Dame Ihres Herzens nicht. Versuchen Sie, sie für sich einzunehmen. Sollte dies einmal nicht gelingen, so nehmen Sie das nicht persönlich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Die meisten Ehen durchlaufen Phasen der sexuellen Distanz und Verschlossenheit. Glauben Sie deshalb nicht gleich, Sie seien nicht liebenswert. Seien Sie deswegen auch nicht niedergeschlagen, sondern nehmen Sie einfach ein zeitweilig unglückliches Sexualleben hin. Versuchen Sie herauszufinden, was schief gelaufen ist, und sorgen Sie dann für Abhilfe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            = Manche Männer wissen zwischen ihrer Frau und ihrer Mutter nicht recht zu unterscheiden ... Wenn Ihre Partnerin sexuelle Avancen als übertrieben fordernd oder „bedürftig“ empfindet, kann sie sich durchaus abgestoßen fühlen. Das ist eine gute Gelegenheit, ein bisschen erwachsener und weniger emotional abhängig vom Sex zu werden. Auf Sex nicht angewiesen zu sein, macht Sie im Übrigen viel attraktiver.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steve Biddulph -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Ihr, liebe Männer und Frauen, mehr über „den wilden Geist des Mannes“ erfahren wollt, so kann ich Euch das Buch „MÄNNER AUF DER SUCHE“ von Steve Biddulph  empfehlen. Es liest sich flüssig, humorvoll und wurde mit Leidenschaft geschrieben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Braucht Ihr Begleitung und Unterstützung auf Eurem Weg, so stehe ich Euch gern zur Verfügung, denn aller Anfang, egal, ob Mann oder Frau, liegt in unseren Herkunftsfamilien und Familienmustern, teils über Generationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich auf Euc
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           h!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buch:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Biddulph, S. (2003): Männer auf der Suche. Sieben Schritte zur Befreiung. Heyne Verlag.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 07:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Strichmännchen-Technik - Verstrickungen mit mir selbst lösen</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/die-strichmaennchen-technik-verstrickungen-mit-mir-selbst-loesen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „Ich schneide einfach nur die Schnüre durch, NICHT DIE LIEBE. Verstrickung und Abhängigkeit sind nicht gleichzusetzen mit Liebe, sondern haben eher mit meinen emotionalen Verletzungen zu tun.“ 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            - Lucie Bernier &amp;amp; Robert Lenghan in "Die Strichmännchen-Technik"  (S. 54) - 
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Telefon klingelt. Die völlig aufgelöste Stimme eines jungen Mannes überschlägt sich förmlich in der Leitung. Seine Mutter hat der jungen Familie einen überraschenden Besuch angekündigt, was in ihrem Sohn eine Achterbahn alter, längst vergessener Gefühle aufkommen lässt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Bitte, Frau Heyse, haben Sie nicht noch diese Woche einen Termin, BEVOR meine Mutter kommt?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So sehr ich mich auch bemühte, die Kapazitäten meines Terminkalenders waren erschöpft, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als den jungen Mann zu vertrösten..., doch in diesem Moment fiel sie mir wieder ein:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Strichmännchen-Technik von Jacques Martel.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine wunderbare Möglichkeit auf dem Weg von jedem von uns, für jeden von uns.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Weihnachtsgr-C3-BC-C3-9Fe-7333c0f3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Jacues Martel, ein französischer Autor des Bestsellers „Mein Körper - Barometer der Seele“, hat diese Methode bereits 1993 entwickelt.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Technik:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = einfach, schnell und effizient, anwendbar für Jedermann, völlig ohne Vorkenntnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = für emotionale Selbstheilung mit mir selbst 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = zur Persönlichkeitsentwicklung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = eine Lösung aus Abhängigkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = für gute Beziehungen zu mir selbst und anderen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = einsetzbar bei Ängsten, Stress, Krankheiten, problematischen Ereignissen, Trennung und Scheidung, Trauerarbeit u.v.m.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Anwendung dauert nur wenige Minuten und schafft es trotzdem mühelos in die 95% Unterbewusstsein, zu denen wir normalerweise mal so schnell im Alltag keinen Zugang haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal, ob es um Beziehungen geht, um schwierige Ereignisse oder Probleme mit uns selbst, diese Methode kann uns Veränderung schenken, wenn wir die Intention setzen, 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = das Beste für uns selbst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = das Beste für den anderen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = und das Beste für uns Beide
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wenn ich die Strichmännchen-Technik regelmäßig nutze, wird sie zu einer Art von Selbsttherapie. Ich lerne stärker wahrzunehmen, was sich bei mir während der Übung auf emotionaler und körperlicher Ebene tut, und kann meine Reaktionen auf die Ergebnisse beobachten. Viele Menschen haben beispielsweise im Laufe der Zeit anhand der Übung ein besseres Verständnis dafür entwickelt, was Verstrickungen beziehungsweise Abhängigkeiten sind. Zudem kann ich durch die Technik in Situationen die für mich beunruhigend sind, fokussierter, neutraler, objektiver und weniger reaktiv sein. Ich lerne stärker darauf zu vertrauen, dass sich alles zum Besten wenden wird - ein Prinzip, das man in der Hektik des Alltags nur allzu leicht vergisst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Technik unterstützt mich in meiner persönlichen Entwicklung. Ich lerne mich selbst besser kennen und erfahre mehr Weisheit, Freiheit und bedingungslose Liebe in meinem Leben. Wenn ich die Technik regelmäßig nutze, entscheide ich mich bewusst dafür, die Bande zu lösen, die ich zu anderen geknüpft habe, all die bewussten und unbewussten Abhängigkeiten, die mich ausbremsen und mich daran hindern, die totale Freiheit zu genießen, die mein Geburtsrecht ist!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Lucie Bernier &amp;amp; Robert Lenghan in "Die Strichmännchen-Technik" (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            S. 101/102) -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Probiert es einfach aus und lasst euch überraschen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr braucht dafür nichts weiter, als
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = ein weißes Blatt Papier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = einen Stift
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = eine Schere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um also die Zeit bis zu unserem gemeinsamen Beratungstermin sofort selbständig nutzen zu können, ließ ich jenem jungen Mann am Telefon folgenden Link von Sabine Neuhaus zukommen, in dem sie die Vorgehensweise auf wunderbar leichte und verständliche Art erklärt und sofort zum MITMACHEN einlädt.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für alle, die sich intensiver auf die verschiedenen Möglichkeiten der Strichmännchen-Technik einlassen möchten, empfehle ich das Buch:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bernier, L. &amp;amp; Lenghan, R. (2017): Die Strichmännchen-Technik. Für emotionale Selbstheilung, Lösung aus Abhängigkeiten und für gute Beziehungen. ISBN 978-3-86731-202-8.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein überaus übersichtliches, reich illustriertes und einfach erklärtes Arbeitsbuch mit vielen Fallbeispielen und Möglichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Menschen fühlen sich häufig sicherer in dem, was sie kennen, und sei es ein Gefängnis,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als im Unbekannten, der Freiheit.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Lucie Bernier &amp;amp; Robert Lenghan in "Die Strichmännchen-Technik" (S. 54) - 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst euch inspirieren. Manches im Leben darf auch leicht sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für all das, was dennoch nicht leicht erscheint, stehe ich euch jederzeit gern zur Verfügung!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 13:21:32 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/die-strichmaennchen-technik-verstrickungen-mit-mir-selbst-loesen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Strichm-C3-A4nnchen-Theorie.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gewaltfrei miteinander kommunizieren - bzw. der etwas andere Umgang mit Wut und Ärger</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/gewaltfrei-miteinander-kommunizieren-bzw-der-etwas-andere-umgang-mit-wut-und-aerger</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Jetzt hör mir doch mal zu.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nein, jetzt hörst du mir mal zu.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Was mache ich denn hier die ganze Zeit?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Aber du verstehst es offenbar immer noch nicht.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Was gibt es denn daran nicht zu verstehen?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Du hörst mir einfach nicht zu.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Doch, irgendwie schon viel zu lange...“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Hast Du auch öfter das Gefühl mit Deinem Partner, Deinen Kindern oder anderen Bezugspersonen völlig aneinander vorbei zu reden? Wie oft fühlen wir uns missverstanden oder verstehen einfach nicht, was unser Gegenüber von uns will? Wie oft endet so eine fruchtlose Diskussion letztendlich in einem handfesten verbalen Schlagabtausch, bei dem ihr euch gegenseitig gar nicht mehr richtig zuhört? Währenddessen vielleicht sogar der eine geht oder der andere mit den Türen knallt? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und trotzdem landen wir in jeder neuen Diskussion in alten Kommunikationsmustern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum das so ist, wie wir da raus kommen und wie wir in eine aufrichtige und wertschätzende Kommunikation kommen, also in eine gewaltfreie, möchte ich in diesem Blogbeitrag mit euch näher anschauen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            „Das größte Problem in der Kommunikation ist, dass wir nicht zuhören, um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten.“ M.B. Rosenberg
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder von uns möchte mit seiner Meinung Recht haben. Dieses Recht haben wollen führt gemeinhin zu viel Streit. Ist der verbale Kampf, um unser Recht durchzusetzen, Kommunikation? Oder nicht doch eher ein Schlagabtausch? Was bedeutet es: Recht haben zu wollen? Hat nicht jeder einzelne Mensch aus seiner ganz individuellen Wahrnehmung heraus recht? Gibt es auf dieser Welt nicht so viele Sichtweisen und verschiedene Standpunkte wie es Menschen gibt? Und warum müssen wir dem anderen immer ein „Ja, aber...“ entgegenbringen, anstatt ein UND anzubieten? Warum nur schwarz ODER weiß? Warum nicht schwarz UND weiß?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es nicht reine Energieverschwendung, dem anderen seine Meinung überstülpen zu wollen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie können wir es schaffen, den anderen und seine ganz individuelle Meinung anzunehmen, zu tolerieren und vielleicht letztendlich dadurch sogar unseren eigenen Horizont zu erweitern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/4-bca48c3f-19a07ae4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich erst einmal: Wut und Ärger sind gut! Denn Wut und Ärger wollen uns etwas sagen, zeigen uns unsere Grenzen im Miteinander auf: Bis hierhin und nicht weiter. Doch leider haben wir oft gelernt unsere Wut entweder zu unterdrücken, weil wir sie nicht zeigen durften oder sie für alle Welt sichtbar herauszuschleudern, womit wir uns meist nur kurzfristig besser fühlen und den anderen völlig im Regen stehen lassen. Hinter unserer Wut steckt immer ein Gefühl. Wenn nun mein Gegenüber mit seiner Meinungsäußerung dieses Gefühl triggert, ist er nur der Auslöser, nicht aber der Verursacher. Er hat eine, meist in der Kindheit kreierte, sehr alte Wunde in mir berührt, für die aber nicht er, sondern ich zuständig bin. Deshalb ist es an mir, innezuhalten und anzunehmen: „Aha, hier werde ich wütend! Das ist aber interessant.“ Und was liegt unter dieser Wut? Denn ein Gefühl kommt selten allein. Darunter können sich weitere Gefühle wie Traurigkeit, Hilflosigkeit, Angst, Schmerz, Scham usw. verbergen. Woher kenne ich diese alten Gefühle? Und so kann ich mich auf eine Reise in meine Vergangenheit begeben, um diese Gefühle aufzulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Der häufigste Grund, warum Gespräche misslingen, ist, dass wir zu wissen meinen, was unser Gegenüber uns sagen will und ihm eine bestimmte Absicht unterstellen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Nayoma de Haen-
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie kann Kommunikation gelingen und wie können wir auch in angespannten Situationen Konflikte friedlich beilegen? Eine besonders wertvolle Methode ist die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg, der sich als Psychologe zur Lebensaufgabe machte, eine neue Form der emphatischen Kommunikation zu kreieren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosenberg hat herausgefunden, dass es sich in einer Konfliktsituation zwischen zwei Menschen bewährt hat, die Aufmerksamkeit auf 4 Säulen der Kommunikation zu richten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Beobachtung (auf der Sachebene)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Gefühle (auf der Beziehungsebene)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Bedürfnisse (auf der Beziehungsebene)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Bitte (auf der handlungsbezogenen Sach- und Beziehungsebene).
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nayoma Haen und Torsten Hardieß formulierten in ihrem Buch „Gewaltfreie Kommunikation“ dazu ein sehr treffendes Beispiel, welches im folgenden für Dich zusammengefasst habe. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Anke erklärt ihrer Tochter Julia, wann und wo sie sich am Mittag mit ihr treffen möchte. Julia tippt währenddessen in ihr Handy. Als Anke fragt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          „Meinst du, du findest das?“
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , antwortet Julia:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          „Was hast du gerade gesagt?“
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anke atmet erst einmal tief durch. Ihr ist bewusst, dass niemandem damit geholfen ist, wenn sie Julia anfährt, deshalb verzichtet sie auf die Antwort, die ihr auf der Zunge liegt. Sie merkt, dass es ihr unter ihrer Genervtheit gerade v. a. um Klarheit und effiziente Verständigung geht. Als ihr das klar wird, fühlt sie sich ruhiger. Sie macht sich bewusst, dass Julia sich nicht so verhält, weil sie sie ärgern will, sondern weil unter ihren Freundinnen gerade ein lustiger Austausch stattfindet. Das kann Anke verstehen. Jetzt kann sie sich Julia ruhig und klar mitteilen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Beobachtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          :
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bezugspunkt, der Auslöser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Abgrenzung von Bewertungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          („Wie unhöflich!“)
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und Verallgemeinerungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          („Du hörst nie zu.“)
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beginnt sie mit dem faktischen Geschehen, damit Julia weiß, worauf sich ihre Reaktion bezieht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          „Wenn ich höre, dass du nicht mitgekriegt hast, was ich sage...“
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Gefühle:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die emotionale Reaktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “... werde ich unruhig und ungeduldig...“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie versucht, in die Benennung ihrer Gefühle keine Interpretationen wie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich bin dir wohl egal“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu mischen, da diese bei Julia leicht als Schuldzuweisung ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Bedürfnisse:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das eigentliche Anliegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “... weil ich Klarheit darüber brauche, wie wir uns treffen wollen, und weil mir wichtig ist, gehört zu werden.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kern der Mitteilung sind die Bedürfnisse. Indem Anke sagt, worum es ihr eigentlich geht (z.B. Klarheit und Verständigung), kann sie sich mitteilen, ohne ihr Gegenüber anzugreifen oder infrage zu stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Bitte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was könnte jetzt konkret helfen, zu bekommen, was ich brauche?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bittet Julia um eine konkrete, jetzt durchführbare Handlung, deren Zweck Julia nachvollziehen kann. Zum Beispiel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          „Könntest du das Handy bitte beiseitelegen, bis wir geklärt haben, wo wir uns treffen?““ ﻿
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/6-684158df-81fd98b2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sollten also einerseits wertschätzend mit uns selbst kommunizieren, unsere eigenen Bedürfnisse kennen und uns über unser Anliegen klar sein, um uns dem Gegenüber verständlich machen zu können und damit verstanden zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sollten andererseits auch wertschätzend mit anderen kommunizieren, ein offenes Ohr für ihre Belange haben, Feedback geben, eventuell Ärger heraushören und übersetzen, aber auch eigene Grenzen deutlich machen und nicht zuletzt über Dankbarkeit Wertschätzung zeigen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Das Wichtigste an Kommunikation ist, zu hören, was nicht gesagt wird.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - Peter Drucker-
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte es trotzdem zu Konflikten kommen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Aus der Situation gehen, am besten mit einem „Stopp“, den Kreislauf beenden und eine Pause anberaumen, in der beide Partner erst einmal auf Abstand gehen können.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Selbstreflexion: Was hat mich getriggert und deshalb so emotional werden lassen? Hat dieses Gefühl ursächlich mit meinem Gegenüber zu tun? Was hätte ich mir in dem Moment von meinem Gegenüber gewünscht oder gebraucht? Was kann ich jetzt im Nachhinein noch anbieten?
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Wieder aufeinander zugehen (am besten an einem anderen Ort, mit Getränk und herzlicher Umarmung).
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Über die gegenseitigen Erkenntnisse aus der Selbstreflexion miteinander reden.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Sich zunächst auf lösbare Probleme konzentrieren.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du kannst Dir Fragen stellen, wie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Was war der Auslöser für den Streit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Welcher wunde Punkt wurde dabei bei mir berührt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Wie habe ich auf den Auslöser reagiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Woran erinnert mich mein wunder Punkt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Macht der andere etwas, was ich mir nicht erlaube?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Erinnert mich der Konflikt an etwas aus meiner Herkunftsfamilie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            = Welche Gefühle in mir gehören in die Vergangenheit und welche haben konkret etwas mit meinem   
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Partner zu tun?
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Was habe ich gesagt oder getan?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Wie hat mein Partner darauf reagiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Welch eine Streitdynamik entstand dadurch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           = Was hätte ich mir gewünscht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            = Welche Worte würde ich gern von meinem Gegenüber hören, damit ich wieder offen sein und meinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Standpunkt ändern kann?
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und: Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann schreibe mir oder ruf mich an! Ich begleite Dich gern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           George, Y. (2019). Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern: bleibe mit deinem Kind in Verbindung - trotz Wut, Streit und Krisen. München: BookRix GmbH &amp;amp; Co.KG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haen, N. V. &amp;amp; Hardieß, T. (2015). Gewaltfreie Kommunikation. Offenbach: GABAL-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosenberg, M. B. (2001). Gewaltfreie Kommunikation: eine Sprache des Lebens (12. überarb. Aufl.). Paderborn: Junfermann Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 17:38:44 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/gewaltfrei-miteinander-kommunizieren-bzw-der-etwas-andere-umgang-mit-wut-und-aerger</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eifersucht - Wenn man mit Eifer sucht, was Leiden schafft</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/eifersucht-wenn-man-mit-eifer-sucht-was-leiden-schafft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Unermüdlich streut sie salz in die wunde ohne zu erkennen daß es ihre eigene ist."
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           - Silke Kühn -
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer kennt sie nicht, die Eifersucht!? Dieses nagende Gefühl im Inneren eines liebenden und gleichzeitig ständig gebeutelten Herzens. Zu kitschig? Für Dich kein Thema? Wohl dem, der darüber nur lächeln kann. Für Betroffene beider Seiten, dem Eifersüchtigen sowie dessen PartnerIn, kann es ein jahrelanges Märtyrium bedeuten und nicht zuletzt genau das am Ende zutage treten lassen, was so energisch vermieden werden sollte: die Trennung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was Eifersucht eigentlich bedeutet, warum Eifersucht nichts mit Liebe zu tun hat und was wir tun können, wenn wir selbst oder durch andere damit konfrontiert sind bzw. werden, möchte ich in diesem Blogbeitrag einmal genauer unter die Lupe nehmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/2-bc42c435-d9258f1b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marcus, ein gutaussehender, sportlicher junger Mann Mitte 20, sitzt mir im Sessel verschämt gegenüber und druckst auf meine Frage, was ihn denn zu mir führe, lange mit einer Antwort herum. Seine Freundin erwägt die Trennung, wenn er seine Eifersucht nicht in den Griff bekäme. „Sie sagt, sie hat die Nase voll von mir auf Schritt und Tritt überall hin verfolgt zu werden bzw. jede Minute offenlegen zu müssen. Ich meine das ja gar nicht böse. Ich liebe sie eben so sehr. ... Ich habe einfach große Angst um sie. ... Naja, eigentlich habe ich Angst, dass sie mich verlassen könnte, wenn ich mal nicht bei ihr bin. Sie ist eine tolle Frau und das empfinde bestimmt nicht nur ich so.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eifersucht per Definition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Eifersucht kreisen Gedanken und Gefühle um eine geliebte Person, deren Verlust wir ständig vor Augen haben, aus einem Mangel an eigenem Selbst-Bewusst-Sein und Selbst-Wert heraus. Wir suchen also geradezu süchtig, also mit Eifer eben, nach Aufmerksamkeit und Liebe und wollen uns diese von keinem streitig machen lassen. Das heißt, hier geht es nicht um Liebe, sondern um die Furcht vor deren Verlust. Das widerrum kann nur zur Ent-TÄUSCHUNG führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere größte Suche und damit unsere größte Sucht ist die Suche nach Anerkennung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit; summa sumarum nach Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn wir in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unserer Kindheit 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           diese Aufmerksamkeit von unseren engsten Bezugspersonen wie Eltern und Großeltern gar nicht oder wenig erhalten haben, passten wir uns unserer Umgebung so an, dass wir sie über Leistung, Anpassung, Fleiß, Ordnung oder auch Krankheit etc. erhielten. Der eine oder andere wurde vielleicht auch rebellisch und forderte damit sein Umfeld stark heraus, denn egal, ob positiv oder negativ, das Wichtigste ist und bleibt gesehen zu werden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Kind von damals ist auch in d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           em Erwachsenen von heute 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           noch aktiv und möchte die Anerkennung und Wertschätzung nun vom Partner haben. Dieser wird diesen Hunger nach Liebe aber nie stillen können, denn das Loch von damals ist unendlich groß. Egal wie sehr uns der Partner liebt, es ist gefühlt nie genug... Um so mehr Liebe und Aufmerksamkeit wir aber von unserem Partner einfordern, um so mehr wird dieser von uns abrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sucht - eine ewige Suche nach innerem Frieden im Auße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           n
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Thema Sucht ist immer ein heikles, da es unangenehme Gefühle wie Angst, Scham oder Schuld, und das Gefühl, nicht zu genügen auslöst. Diese Gefühle spüren wir natürlich nicht gern und möchten sie schnell weg haben bzw. wegmachen. Also greifen wir zu Ersatzmitteln wie dem Handy oder nach Schokolade, Zigaretten, Alkohol. Oder eben auch nach dem Partner statt den Eltern. Was auch immer es ist, wir versuchen über diesen Ersatz, der sich zu einer Ersatzdroge steigern kann, unsere innere Zufriedenheit wiederherzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Süchte in unserer Gesellschaft: Arbeitssucht, Ordnungssucht, Kontrollsucht, Kritiksucht, Erfolgssucht, Sportsucht, Internetsucht, Spielesucht, Sexsucht, Pornosucht, Medikamentensucht, Alkoholsucht, Nikotinsucht, Handysucht, Schokoladensucht, Kaffeesucht und auch anderen zu helfen, kann zu einer Sucht werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/3-cc371d6c.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kannst Du tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du kannst Dir die Aufmerksamkeit selbst schenken, die Du brauchst!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Kinder waren wir abhängig von unseren Bezugspersonen in unserem Umfeld. Als Erwachsene haben wir es jederzeit selbst in der Hand aus den alten Mustern auszusteigen und uns zu geben, was wir brauchen. Hierbei gibt es viele Methoden und Rituale, womit wir uns Gutes tun können. Wenn wir uns selbst mit allem versorgen, was wir benötigen, dann müssen wir es nicht mehr bei anderen bzw. bei unserem PartnerIn suchen und es von unserem Gegenüber einfordern. Dann brauchen wir den anderen nicht mehr für unsere Bedürfnisse und können ihm freier und auf Augenhöhe begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dich selbst wichtig nehmen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir den oder die anderen immer wichtiger nehmen als uns selbst, warum sollte es dann unser Gegenüber tun? Wir Menschen können uns sehr gut „lesen“ und wenn auf meiner Stirn geschrieben steht: Ich bin nicht wichtig!, dann wird mir mein Partner genau das spiegeln. Also sei Dir deiner Selbst-Bewusst und lerne Deinen Selbst-Wert schätzen, dann strahlst Du genau diese innere Zufriedenheit auch aus und ziehst nach dem Gesetz der Resonanz genau das im Außen an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verurteile Dich nicht!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solange wir uns selbst und unsere Süchte verurteilen, halten wir sie aufrecht. Also auch hier gilt, NICHT ablehnen, wegdrücken oder bekämpfen wollen, sondern wahrnehmen und annehmen was ist, erst dann können sie gehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kleine Übung, großer Nutzen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Dich also demnächst wieder eine innere Unruhe und damit das Verlangen nach dem Handy, der Schokolade, der Zigarette oder was auch immer überkommt, dann halte kurz inne und versuche herauszufinden, welches Gefühl sich dahinter verbirgt. Ist es Trauer, Angst, Wut oder sogar Leere? Spürst Du vielleicht gar nichts in Dir drin? Egal was es ist, lass dieses Gefühl zu, denn es ist ja sowieso schon da. Nimm es wahr und dann an. Ja, es ist Dein Gefühl, dass Du irgendwann einmal, meist in der Kindheit, kreiert hast. Nun darf es da sein und gesehen werden. Um so öfter Du diesen Vorgang wiederholst, um so eher kann dieses Gefühl gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und: Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, dann schreibe mir oder ruf an! Ich begleite Dich gern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/4-38799855.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bücher zumThema:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kast, V. (1998). Neid und Eifersucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herausforderung durch unangenehme Gefühle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . München: dtv Verlagsgesellschaften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Merkle, R. (2019). Eifersucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen lernen - die Angst nicht geliebt zu werden, überwinden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ( 25. Aufl.). München: PAL - Verlagsgesellschaft mbher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Bildschirmfoto-2B2021-03-23-2Bum-2B11.08.27.png" length="627713" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 21 Mar 2021 11:21:18 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Funkstille - Tabuthema KONTAKTABBRUCH in der Familie</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/tabuthema-kontaktabbruch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         „Der Kontaktabbruch ist das Massivste, was ein Kind tun kann.“ Claudia Haarmann, Psychotherapeutin und Autorin
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          Ganz ehrlich, wie geht es Dir, wenn Du das Wort KONTAKTABBRUCH liest oder hörst? Bleibst Du entspannt und denkst: „Was für ein sperriges Wort.“, oder zieht sich in Dir alles zusammen und Du möchtest am liebsten das Thema wechseln? Solltest Du ganz entspannt bleiben, dann genieße, dass dieses Thema nicht Dein Thema ist. Alle anderen, und das werden weit mehr Menschen sein, lade ich ein, mit mir ein bisschen intensiver in dieses komplexe und hochemotionale Thema einzusteigen. Denn nicht nur in meiner Familie zieht sich das Thema Kontaktabbruch wie ein roter Faden durch viele Generationen und ist auch heute noch sehr aktuell. Nein, in viel mehr Familien als wir uns vorstellen können herrscht Funkstille und ist deshalb so brisant, weil es zu den großen Tabu-Themen unserer Gesellschaft gehört.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Warum es in Familien immer wieder zu Kontaktabbrüchen kommt, weshalb dieses Tabuthema so hochaktuell für uns alle ist und welche Fragen sich Betroffene stellen können, möchte ich versuchen - auf Grund der Größe und der Komplexität des Themas, so kompakt wie möglich, zu umreißen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
            Warum es in Familien immer wieder zu Kontaktabbrüchen kommt!?
           
                      &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kontaktabbrüche in Familien sind nicht nur hochemotional, sondern haben auch immer eine lange Vorgeschichte. Sie entstehen aus einem schon lange schwelenden innerfamiliären Konflikt, über den aber nie gesprochen wurde.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          „Tina Soliman betitelt ihr Buch
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Funkstille - Wenn Menschen den Kontakt abbrechen.
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          Sie erklärt, dass der Begriff der Funkstille - ein Synonym für Kontaktabbruch - aus der Schifffahrt kommt. Erst die Einstellung des gesamten Funkverkehrs, die Stille, stellt den Empfang von Notsignalen sicher. Mit dem Kontaktabbruch sendet das Kind ein Signal, dessen zentrale Botschaft ist: „Hörst du meine Not in meinem Schweigen?“ Der Kontaktabbruch ist der Ausdruck von Verzweiflung, er geschieht nicht einfach aus einer Laune heraus, denn in der Regel lieben Kinder ihre Eltern. Der Abbruch ist ein Symbol.“ (Claudia Haarmann)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wer den Kontakt zu einem Familienmitglied oder sogar zur ganzen Familie abbricht, befindet sich also in einer sehr großen inneren, oft ungehörten Not. Der Abbruch des Kontaktes und die damit einhergehende Funkstille ist meist der letzte Schritt einer ganzen Reihe von Signalen, die zum Schutz eigenen emotionalen Schmerzes dient. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auf der Seite der Eltern kommt der Bruch meist völlig überraschend und unerwartet. Sie verstehen oft nicht, wie es dazu kommen konnte und fühlen sich und ihr Leben infrage gestellt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Zwei sich gegenüberstehende Parteien = Zwei nicht übereinstimmende Wahrnehmungen!
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/3-44e71fc1-1920w.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Frau O. (73) sitzt mir mit Tränen in den Augen gegenüber. Es fällt ihr schwer, über den Kontaktabbruch ihrer Tochter einer Dritten gegenüber zu sprechen. Zu tief sitzt der Schmerz. „Sie war so ein liebes Kind und wir waren uns, als sie klein war, so nah. Ich versteh das einfach nicht.“ Und immer wieder taucht zwischen ihren Sätzen die Frage nach dem WARUM auf. Warum? Sie hatte doch alles, was ein Kind sich wünschen kann. Eine wunderschöne Kindheit in einem intakten Elternhaus im Grünen, und jedes Jahr eine wunderschöne Reise im Sommer und im Winter. Seit 6 Jahren herrscht nun schon eisiges Schweigen. „Ich verstehe es einfach nicht. Was habe ich denn falsch gemacht? Soll ich ihr schreiben oder einfach vorbeigehen? Was kann ich tun?“ sprudelt es aus Frau O. heraus.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Die betroffene Mutter wird immer sagen: „Ich habe doch mein Bestes getan!“ - und das ist für sie auch absolut stimmig. […] -ja, die Wahrheit ist, es war das Beste, was die Mutter geben konnte, und etwas anderes war ihr, zumindest als junger Mutter, nicht möglich.“ (Claudia Haarmann)
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Herr Z. (28) atmet erst einmal tief durch, bevor er mit seinem Anliegen herausrückt. “Es geht um meine Eltern. Ich halte unsere Zusammenkünfte einfach nicht mehr aus und überlege, ob ich den Kontakt zu ihnen ganz abbrechen soll. Ich glaube, dass wäre für beide Seiten das Beste. Auf Nachfrage meinerseits antwortete er, dass er gar nicht wüsste, wie er es mir erklären solle. Er habe das Gefühl, er würde von den Wünschen und Erwartungen seiner Eltern aufgesaugt. „Meine Eltern lieben mich und würden alles für mich tun, aber immer wenn ich bei ihnen bin, fühle ich mich wie ein Kleinkind und mir fehlt die Luft zum atmen.“
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Für die Tochter, die den Kontakt nicht mehr aushalten kann, ist etwas anderes wahr, sie drückt aus: „Ich habe nicht bekommen, was für mich das Beste gewesen wäre [, auch wenn sie das Beste gegeben hat, was sie geben konnte]!“ Und im Nachsatz steht: „Leider ist meine Mutter nicht bereit das anzuerkennen.““(Claudia Haarmann)
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          An diesem Punkt fällt auf, dass es zweierlei Art von Gründen für einen Kontaktabbruch gibt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Einerseits wenden sich erwachsen gewordene Kinder aus dysfunktionalen Beziehungen von ihrem Elternhaus ab, in dem sie u.U. unter verbaler oder physischer Gewalt gelitten haben. Kinder, die zu wenig Liebe erfahren haben. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Andererseits brechen mittlerweile auch Kinder aus funktionalen Elternhäusern den Kontakt ab, um nicht an „zu viel Liebe“ zu ersticken. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Zwei Seiten ein und derselben Medaille. Was fehlt, ist die gesunde Mitte.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Wer mit Eltern groß wurde, die z.B. auf Grund von Kriegstraumata kaum Liebe geben konnten, wollte es vielleicht bei seinen Kindern besser machen und überschüttete diese mit Liebe und Aufmerksamkeit aus der eigenen Sehnsucht nach Bindung heraus. Diese Kinder hatten wirklich alles was sie sich nur wünschen konnten, nur eines nicht: Autonomie, Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverantwortung müssen hart errungen werden. Wenn nötig auch, indem sie sich dem engen Kontakt durch einen Kontaktabbruch entziehen.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Weshalb ist dieses (Tabu-) Thema so aktuell in unserer heutigen Zei
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          t?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Ob dieser Abbruch in einer Familie ganz frisch stattfindet oder ob er schon seit mehreren Generationen als Familienmuster weitergegeben wird, ist von Familie zu Familie ganz verschieden. Wichtig dabei ist zu erkennen, dass Geheimnisse und Tabus, Themen, über die nicht geredet und die unter dem Teppich in den Familien gehalten werden, nicht dort verschwinden, sondern innerhalb der Familie weiterwabern, bis es jemanden in der Familie gibt, der sich des Themas annimmt und es an die Oberfläche holt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Ich denke die Trennung, die wir gerade im Außen erleben, ist nur ein Spiegelbild dessen, was sich in unseren Familien schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten im Inneren abspielt.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich möchte betonen, dass es bei einem Kontaktabbruch nicht um Schuldzuweisungen und damit auch nicht um eine Täter-Opfer-Spirale geht. Beide Seiten leiden unter der Kontaktlosigk
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           eit. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/4-0580978d-e4fc6d55.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Doch was tun?
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          1. Wahrnehmen, was ist.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          2. Annehmen der Situation als Realität: Ja, so ist es! (der Bruch hat so oder so bereits stattgefunden).
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          3. Annehmen der eigenen Gefühle, die diese Situation in mir auslöst. Woher kenne ich diese Gefühle?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          4. Annahme dessen, dass auch ich einen Anteil an der Situation trage.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          5. Hinterfragen der eigenen Familiengeschichte, sowie der Familienmuster mütterlicher- und väterlicherseits.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          6. Verantwortung übernehmen für mich und meine eigene Biografie.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Fragen, die Du Dir als Elternteil stellen kannst:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          1. Wann hat das Auseinandertriften deiner Erinnerung nach begonnen? Was fand zu diesem Zeitpunkt familiengeschichtlich statt?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          2. Wozu ist der Kontaktabbruch gut? Was will er mir sagen? Was wird dadurch sichtbar?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          3. Was brauche ich, was mir dieser Konflikt aufzeigt?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          4. Wie erging es dir mit deiner Mutter, mit deinem Vater?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          5. Wie und worüber wurde / wird in deiner Herkunftsfamilie / Familie kommuniziert?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Fragen, die Du Dir als „Kind“ stellen kannst:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          1. Kenne ich meine Familiengeschichte? 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          2. Was haben meine Eltern erlebt, bevor ich geboren wurde?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          3. Gibt es rote Fäden, immer wiederkehrende Muster in meinem Familiensystem?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          4. Was hatten meine Eltern für Eltern, in was für einem Familienklima wurden sie groß?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          5. Was hat sie so werden lassen, wie sie heute sind?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          6. Warum ist es für sie so schwer, das ich mich abnabele?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          7. Was brauche ich, was sich mir durch diesen Konflikt zeigt?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Und: Wenn Du Unterstützung brauchst, dann schreibe mir oder ruf mich an!
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bücher zum Thema:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Haarmann, Claudia (2020). Kontaktabbruch in Familien: Wenn ein gemeinsames leben nicht mehr möglich scheint. München: Kösel-Verlag
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Soliman, Tina (2011). Funkstille: Wenn Menschen den Kontakt abbrechen. Stuttgart: Klett-Cotta Verlag 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Links:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/7-fd1c560b-8f172fe6.jpg" length="1177102" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 21 Feb 2021 09:53:52 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/tabuthema-kontaktabbruch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Krise - Türöffner für persönliches Wachstum &amp; neue Möglichkeiten</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/die-krise-tueroeffner-fuer-persoenliches-wachstum-neue-moeglichkeiten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kennst Du von Max Raabe das Lied von der Krise?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           "
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Ich hab´sie gar nicht kommen sehen,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            plötzlich stand sie da,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            die Krise - groß wie ein Riese.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sie sagte: Hallo, guten Tag,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Mein Name der ist Krise.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sie hielt mir den Spiegel hin, und ich sah klar,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sie sagte: „Auch wenn du´s nicht glaubst“ - es ist doch wahr,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Du siehst ganz schön alt aus, wie du da stehst, meine Güte,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Merkt doch jeder, deine Zeit ist längst vorbei.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Und schon aus Prinzip, sowas wie dich hat niemand lieb,
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Dein ganzes Leben ist die reinste Stümperei.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sie sagte, sie zieht bei mir ein und dass sie mir alles bewiese.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Dann schrieb sie an meine Tür, hier wohnt ab jetzt die Krise.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           [...]"
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieses Lied hat mich liebevoll durch meine letzte persönliche Krise begleitet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hand aufs Herz, die Krise verbinden wir doch zumeist mit negativen Gedanken und Gefühlen. Aus einer Krise möchten wir so schnell wie möglich wieder heraus. Am liebsten gar nicht erst hinein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht nur ich schleppte mich durch unzählige Krisen in meinem Leben, auch die meisten Klienten, die mich in meiner Praxis aufsuchen, haben Besuch von ihr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Weshalb wir oft in krisenhafte Zeiten schlittern, was Dir während dieser Zeit hilfreich sein kann und warum Krisen Türöffner für ein neues Leben sein können, möchte ich hier näher beleuchten.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Weihnachtsgr-C3-BC-C3-9Fe-4ea18fa4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Eine Krise wird meist als unerträgliche Belastung empfunden. Die ersten kleinen Anzeichen, die zur Lösung des Problems führen könnten, werden dabei aber konsequent übersehen. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Egal um welche Krise es sich handelt, ob: 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - Entwicklungskrise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - Beziehungskrise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - Sinnkrise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - berufliche Krise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - Verlustkrise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - Glaubenskrise
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          - oder Gemütskrise.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Das griechische Wort
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "krisis"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
            bedeutet Entscheidung! Wir müssen uns entscheiden und das fordert uns manchmal stark heraus. Und so ist sie plötzlich da - die Krise, die eine Anpassung an veränderte Lebensumstände verlangt. Ein Wendepunkt im Leben eines Menschen, dem er nicht positiv und locker gegenübersteht. Ein Wendepunkt, den wir zu diesem Zeitpunkt oder prinzipiell nicht möchten. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wieso rutschen wir in eine Krise?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Die Geburt ist unsere erste ernste Krise, die jeder von uns meistern muss. Deshalb lohnt ein Blick auf die eigenen Geburtsumstände. Denn wie wir diese erste Krise bewältigt haben, ist ausschlaggebend für unser späteres Krisenverhalten.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Kennst Du den Ausspruch: Wenn wir erst einmal die Geburt geschafft haben, dann haben wir das Schlimmste bereits hinter uns!? - Wir dürfen uns wieder daran erinnern!
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Bereits in der Schwangerschaft und in den ersten drei Jahren unseres Lebens übernehmen wir von unseren Eltern was sie über uns, sich selbst, über die anderen und über das Leben denken. Wir wollen natürlich die an uns gestellten Erwartungen erfüllen und passen uns z.B. über Leistung unserem Umfeld an. So lernen wir schon früh, uns und die anderen zu be- und verurteilen und erschaffen somit unsere eigenen Mangelzustände, Emotionen und Gefühle wie: Trauer, Angst, Scham, Wut, Hass Ärger, Zorn, Neid, Schuld uvm.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Diese erzeugten Gefühle wollen wir natürlich nicht haben und drücken sie weg. Wir belasten dadurch unseren Körper und unsere Seele und erzeugen physische und psychische Beschwerden. Erst sind es nur Missempfindungen, wie Unruhe, Anspannung, Kälte, Schwere oder Enge. Später können sich daraus ernsthafte Krankheiten entwickeln, da wir uns permanent selbst kränken.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Wir sind also nicht mehr mit uns im reinen und das strahlen wir nach außen aus und ziehen es in unser Leben. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du aber mit Dir selbst nicht im Frieden bist, warum sollten die anderen im Außen dann im Frieden mit Dir sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Wir sind ständig Herausforderungen und Aufgaben im Leben ausgesetzt, die es zu lösen gilt. Wir treffen tagtäglich viele kleinere und größere Entscheidungen und meist sind wir uns dessen nicht einmal bewusst. Doch irgendwann kommen wir an einen Punkt, da fühlen wir uns Ereignissen, Menschen oder Gefühlen gegenüber völlig ausgeliefert. Dann fühlen wir uns als Opfer der Umstände oder des Gegenüber und beginnen die Schuld im Außen bzw. beim
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           a
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ndern zu suchen. In diesem Moment geben wir dem
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           a
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          nderen Macht, denn wir glauben ja, der
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           a
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ndere kann meine missliche Lage ändern. Wir selbst aber bleiben in der Ohnmacht, also ohne Macht.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          In Wirklichkeit kann nichts und niemand über
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ein Gefühlsleben bestimmen. Wenn Dich also jemand im Außen kränken, beleidigen, ärgern oder enttäuschen kann, dann nur, weil Du dieses Gefühl bereits in Dir trägst. Dich kann nur triggern, was Du in deiner Kindheit oder in Deinem bisherigen Leben bereits in Dir kreiert hast.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Wir erschaffen durch unsere Gedanken und unterdrückten Gefühle (meist aus der Kindheit) unsere Lebenswirklichkeit.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du es selbst irgendwann einmal in Dir erschaffen hast, dann hast Du aber auch die Macht, es wieder zu verändern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Es geht also niemals um Schuld oder Nichtschuld! Der
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ndere ist niemals Schuld, die Ursache liegt immer bei mir, aber nicht die Schuld.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Es geht nur darum, dass Du erkennst, dass Du Dein Leben und damit alle Chancen etwas zu verändern, selbst in der Hand hast!
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie komme ich also gut durch eine Krise?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Sieh die Krise als Chance für etwas Neues in Deinem Leben und für Deine persönliche Wandlung.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Gib Dir Zeit! Bedenke, dass auch jede Krise ihren festen Verlauf hat, den Du nicht schneller oder langsamer durchlaufen bzw. etwas überspringen kannst.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Sieh Dir die Art und Thematik Deiner Krise genau an und erkenne die dahinterliegende Botschaft; was will Dir Deine Krise = Krankheit, Dein Körper, Dein Symptom oder Konflikt sagen? Was hat sie mit Dir zu tun??
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Nimm die Botschaft erst wahr und nimm sie dann an; erkenne
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          eine Situation an, wie sie nun mal ist und hadere nicht mit Dir und Deinem Umfeld!
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Werde Dir Deiner dahinter liegenden Gefühle gewahr und nimm diese an!
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Erst was Du wahrgenommen, angenommen und damit zu Dir genommen hast, kann sich transformieren und damit gehen.)
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Geh in die Selbstliebe, in die Selbstfürsorge und schau auf das kleine Mädchen oder den kleinen Jungen aus Deiner Kindheit und werde Dir Deiner Selbst und Deinem Wert bewusst, um Dir deine ganz eigene Wirklichkeit zu erschaffen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          . Betrachte Deine Krise liebevoll, denn sie ist für
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ich in diesem Moment sinn-voll und not-wendig. Da tut ein Wendepunkt not!
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/4-6f515458-cd3672c1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krisen als Türöffner für ein neues, selbstbestimmtes, herzzentriertes Leben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Geh in Deine Selbstermächtigung und übernehme Verantwortung für Dich, Deine Lieben und Dein Umfeld. Lebe Deine Wahrheit, Deine Herzensentscheidung. Lebe Liebe und Freude.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Erlebe Gelassenheit durch Loslassen von allem, was nicht zu Dir gehört. So wirst Du immer mehr Du selbst und dadurch gelassener und Deiner Selbst bewusster.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Manifestiere Deine Zukunft in Tagträumen. Stelle Dir vor, Du schaust jeden Tag durch eine angelehnte Tür in Deine Zukunft! Wie ein Kind, dass an Heiligabend heimlich durch die Wohnzimmertür auf den Weihnachtsbaum schaut. Was siehst Du dort? Stelle es Dir so detailliert wie möglich vor und so groß, wie du selbst es glauben kannst. Du gewöhnst Dich an diesen Gedanken und manifestierst Dir dadurch Deine zukünftige Wirklichkeit. Diese Technik ist so wunderbar, weil unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Vorstellungskraft unterscheiden kann.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was, wenn Du es nicht allein schaffst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Wenn Du Unterstützung brauchst, weil Du merkst, dass grübeln nicht hilft und machen nicht funktioniert, kann das auch an alten, unbewussten Familienmustern liegen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Dann schreibe mir oder ruf mich an! Ich schaue gern mit Dir hinter die Blockaden und alten Glaubensmuster.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/6-c0710790-2d69b391.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 12:15:23 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/die-krise-tueroeffner-fuer-persoenliches-wachstum-neue-moeglichkeiten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hauptbeiträge</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>4. Advent: Und das 4. Lichtlein rennt...</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/und-das-4-lichtlein-rennt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachten. Einmal im Jahr kommen alle Kinder gemeinsam zu Besuch, sodass sich die ganze Familie versammelt. Die älteste Tochter mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern, der Sohn, allein wie jedes Jahr und die jüngste Tochter mit ihrem Freund. Und alle bringen zudem überraschende Neuigkeiten mit. Der dritte Enkel ist unterwegs, eine Hochzeit ist in Planung und auch der nächste Gratis-Döner ist in greifbarer Nähe. Als (Groß-) Eltern freut man sich eben über fast jedes Ereignis im Leben der eigenen Kinder und Enkel. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Während es sich dann alle gemütlich machen und die ersten Streitigkeiten absehbar werden, vertiefen sich die (Groß-)Eltern ins Kochen in der Küche. So viel Trubel sind sie nicht mehr gewöhnt und froh in der Küche etwas in der Hand und zu tun zu haben. Außerdem soll ja alles
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           perfekt
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          für Kinder und Enkel werden.   
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachten. So nimmt das Fest seinen Lauf. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachten. Alle Jahre wieder... Und doch dieses Jahr ganz anders. Mit zusätzlichen Herausforderungen an uns alle, die diese besondere Zeit so mit sich bringt.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Auch bisher hat den einen oder anderen Weihnachten durchaus unter
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Druck
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          gesetzt. Überall Werbung von Familien und glückseliger Geselligkeit, egal ob auf dem Weihnachtsmarkt oder unter dem Tannenbaum. Aber was, wenn in
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Deiner Realität
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          dieses Bild ganz anders aussieht? Und was, wenn Deiner Realität der Glitzer fehlt, weil in Deiner Familie in diesem Jahr eine Trennung stattgefunden hat oder Deine Eltern im Pflegeheim sind? Was, wenn innerhalb der Familie die Vorstellungen über ein entspanntes Weihnachtsfest mittlerweile stark auseinander gehen oder Du kaum noch die Kraft hast, für alle eine heile Welt zu zaubern?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Dieses Jahr bringt dazu noch
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
             zusätzlich
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           einige
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Herausforderungen
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Konflikte
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          mit sich: Der Eine ist von beruflichen wie familiären Verpflichtungen oder auch aufgrund gesundheitlicher bzw. finanzieller Sorgen so gestresst, dass er das Gefühl hat, kaum zum Luftholen zu kommen. Der Andere ist traurig, weil er nicht mit seinen Lieben zusammen feiern kann und wer bisher dem Fest in den Urlaub entfloh, sieht sich nun einem noch nie dagewesenen Umstand über die Feiertage im eigenen Heim gegenüber; derweil die Nächste vielleicht wie immer im angestammten Familienkreis feiert und innerlich schon ganz angespannt ist, weil sie wieder eine Rolle einnehmen muss, die sie vielleicht schon lange nicht mehr einnehmen möchte.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Bevor
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           D
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            u
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           D
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ich also in das kommende Weihnachtsfest stürzt, halte einen Moment inne.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Der Bruder wird nicht lernen, wie es ist mit einer Familie zu leben, die Schwester wird nicht aufhören ihren Freund zu lieben und sich auf die bevorstehende Hochzeit zu freuen und die Älteste der Geschwister wird nicht anfangen ihre Kinder anders zu erziehen, nur weil Weihnachten ist. Wenn wir das Außen also nicht ändern können, und das können wir selten, was bleibt uns dann noch? 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Antwort liegt immer in Dir selbst.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/7-68c3f59b-d7a52422.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Wir wollen immer die Anderen ändern und übersehen dabei, wenn ich mich selbst ändere,
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            dass
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          sich alle anderen um mich herum automatisch mit verändern.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Du hast also jederzeit den Schlüssel für Veränderung in Deiner Hand.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Dein Bewusstsein erschafft Deine Realität.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          Welche Realität wünschst Du Dir? 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          An dieser Stelle möchte ich Dich einladen: 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          ERSCHAFFE DIR DEIN EIGENES WUNDER!
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie Du Dir Dein eigenes Wunder kreierst, lernst Du am besten kennen, wenn Du es an Dir selbst erlebst. Deine Welt um Dich herum, die Fakten, Deine Beziehungen, die räumlichen Gegebenheiten, all das kannst Du vielleicht erst einmal nicht ändern, aber
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Deine Einstellung
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          dazu kann sich wandeln und damit
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            vielerlei Möglichkeiten
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          , die sich Dir neu eröffnen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Überlege Dir ein
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Anliegen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          , ein Problem oder eine Frage und konzentriere Dich kurz darauf. Was möchtest Du hinsichtlich Deines Themas, Deiner Frage oder Deines Problems
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            erreichen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          ? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Schreibe Dir die Antwort auf.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Derweil Du nun den folgenden Text liest, setze Dich entspannt hin, lies langsam die einzelnen Sätze und lass den Text zwischendurch immer wieder auf Dich wirken. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Beobachte, welche Gedanken, Bilder oder Gefühle in Dir auftauchen und schreibe diese gerne auf.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            S
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          tell Dir vor, Du gehst irgendwann am Abend ins Bett und schläfst ein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            U
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           nd angenommen, in dieser Nacht nun geschieht ein Wunder und das Wunder wäre, dass alles, was zu Deiner Frage, Deinem Anliegen oder Deinem Problem
           
                      &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
                          
             gelöst
            
                        &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
                      
           wäre... Einfach so! Und das wäre ja wirklich ein Wunder.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            U
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          nd stell Dir vor, wie Du am nächsten Morgen aufwachst... und Du weißt ja noch nicht, dass das Wunder geschehen ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            W
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           as wäre anders?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Vielleicht tust Du etwas anderes. Vielleicht denkst Du etwas anderes. Vielleicht haben sich Deine Gefühle verändert.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Und was ist noch anders? Vielleicht in Deiner Familie. Vielleicht auf Deiner Arbeit. Vielleicht in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis?
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            M
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          erkt das Wunder noch jemand außer Dir? Wer? Und woran merkt er/sie, dass für Dich ein Wunder geschehen ist? - Und woran noch? Wie reagiert er/sie darauf?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Und gibt es noch mehr Menschen, die auf Dein Wunder reagieren?
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Gibt es jemanden, dem es nicht recht sein könnte, dass für Dich dieses Wunder geschehen ist? Und wer?
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           U
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          nd jetzt, nachdem das Wunder für Dich geschehen ist, wie reagierst
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Du
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          darauf?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           U
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          nd, falls Du Schwierigkeiten mit der Reaktion von außen hast: Lass das Wunder einfach
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            noch größer
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          sein!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Gibt es noch etwas, was für Dich jetzt anders ist, nachdem das Wunder geschehen ist?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           N
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          imm Dir Zeit und betrachte Deine Frage, Dein Anliegen ganz ausführlich mit den Augen des Wunders...
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Komm langsam wieder zurück und vergleiche Deine Antworten auf die Wunderfrage mit der Antwort auf die Frage, die Du Dir ganz am Anfang der Übung gestellt hast, was Du erreichen wolltest.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wahrscheinlich werden Dir
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Unterschiede
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          auffallen. Zum Beispiel, dass die Antworten auf die Wunderfragen genauer beschreiben, was konkret geschehen sollte, auch wenn es auf den ersten Blick nicht mit Deinem Problem zusammenhängt oder dass Antworten ausführlicher als andere sind. Vielleicht sogar, dass sich Dir eine
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Lösung
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            aufzeigt
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          und
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            näher rückt
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          .
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Betrachte nun auch nochmal Deine Anfangsfrage und überlege Dir, warum ausgerechnet diese Frage für Dich von Bedeutung ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachten ist kein Fest der Perfektion, sondern ein Fest der
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Liebe
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          . Ist es tatsächlich wichtig, dass nach Zeitplan gegessen, Geschenke geöffnet oder jeder Tradition nachgegangen wird? Dass der Bruder die ganze Zeit dabei und mittendrin ist, obwohl er sich in solch einer Situation gar nicht wohl fühlt? Dass das junge Pärchen sich die gesamten Feiertage über nur auf die Familie konzentriert ohne Freiraum für sich als Paar zu suchen und darüber traurig oder frustriert ist? Oder dass das Enkelkind geduldig warten muss, bis Erwachsenengespräche getätigt und genug Energie für die kleinkindliche Energie getankt wurde?  
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wäre es nicht viel schöner die Feiertage zu
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            genießen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          und über individuelle Eigenheiten
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            hinweg zu schauen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          , bevor alle wieder zurück in ihren routinierten und schnelllebigen Alltag verschwinden? Viel zu schnell vergeht ein Jahr indem man sich selten hört und wahrscheinlich noch seltener sieht. Gerade das vergangene Jahr verging wie im Flug und stellte jeden von uns vor besondere Herausforderungen. Warum dann also die absolute Harmonie zu Weihnachten
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            erzwingen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          ?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Versuch nicht zu hohe Erwartungen an Deine Familie zu stellen. Es muss nicht alles nach Plan verlaufen. Manchmal reicht es doch
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            gemeinsam Erinnerungen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          zu schaffen, über die man später gemeinsam lachen und in ihnen schwelgen kann.   
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In der Hoffnung, dass ich Dir damit eine kleine Unterstützung für die Feiertage 2020 mitgeben konnte, wünsche ich Dir und Deiner Familie vor allem ein entspanntes Miteinander!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bleib gesund, positiv und in der Liebe und erlebe ein
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           WUNDERschönes
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachtsfest!!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Herzlichst, 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Deine Grit 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/2-86764d5e.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Dec 2020 12:31:14 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/und-das-4-lichtlein-rennt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Unterbeitrag</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>3. Advent: Ihr Kinderlein kommet, oh kommet zum Fest!</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/ihr-kinderlein-kommet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Juhu! Endlich Weihnachten! Endlich viele, bunte Geschenke!…“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             „Orr,.. Weihnachten, drei Tage, an denen man sich wieder von der besten Seite vor den Großeltern zeigen muss und so wenig wie möglich Zeit mit dem Smartphone verbringen darf! Ätzend…“
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             „Weihnachten - viel zu tun, viel zu planen, aber Gottseidank wird dieses Jahr nicht bei uns gefeiert.“
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie jedes Jahr steht im Dezember das familiäre Weihnachtsfest an und die Einstellungen zu diesem Festtag könnten in einer Familie nicht unterschiedlicher sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach der Begrüßung von Großeltern, Geschwistern, Tanten, Onkeln und der Kinder werden erstmal Neuigkeiten ausgetauscht. Während der Bruder wieder nur wenig erzählt, die jüngste Schwester stolz von ihrer Verlobung berichtet und man selbst überglücklich die dritte Schwangerschaft bekannt gibt, zieht der jüngste Enkel bereits seine Großeltern in den Bann. Wann kommt wohl endlich der Weihnachtsmann? Wie viele Geschenke wird er wohl bringen? Ob er wohl alle Wünsche vom Wunschzettel erfüllt? Fragen über Fragen, denen sich die Großeltern mit Freude widmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anschließend beginnen sie dann in der Küche das Festessen vorzubereiten. Der einzige Bruder der Geschwister verschwindet auf einen alleinigen Spaziergang nach draußen und während die pubertierende Enkelin stumm in der Ecke an ihrem Smartphone sitzt, beansprucht der Jüngste der Familie, wie oftmals die gesamten Feiertage hindurch, die meiste Aufmerksamkeit für sich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Das ist wieder mal typisch. Alles muss sich immer um die Kinder drehen. Es gibt kaum noch Momente, die nicht von einem kleinkindlichen Mittelpunkt geprägt sind und die Große, die endlich alt genug ist, um sich mit ihr unterhalten zu können, ist nur noch an ihrem Smartphone interessiert.“, denkst Du, wie vielleicht auch die anderen Familienmitglieder?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja und nein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Jüngste erlebt gerade den
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Zauber
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , der Weihnachten ohne Verpflichtungen und Verantwortungen mit sich bringt und den man oftmals noch gut aus eigenen Kindertagen erinnert. Großeltern, Tanten und Onkel sieht der Kleine zudem nicht so oft im Jahr und durch das ständige Miteinbeziehen zeigt Dir das Kind wie sehr es sich auf und über Dich und das gesamte Fest freut. Versuch die Zeit zu genießen. Es sind schließlich nur ein paar Tage und für Erwachsenengespräche ist am späteren Abend, wenn die Kinder bereits im Bett sind, noch genug Zeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist aber ratsam keine zu hohen Erwartungen an die junge Familie zu stellen. Durch die gesamte Familie und der spannenden Zeit erfährt der kleine Enkel viel Neues und Aufregendes. Außerdem sind Gewohnheiten aus dem Alltag nicht so wie zu Hause umzusetzen und so kann es dazu kommen, dass die Kinder überdreht und abends kaum ins Bett zu kriegen sind. Das stresst die Eltern und vor allen Dingen die Mutter. Sieh es ihr nach, falls sie nicht ganz so entspannt sein sollte, wie Du es Dir zur Weihnachtszeit vielleicht gewünscht hättest. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch der pubertierenden Enkelin solltest Du mit
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Toleranz
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          begegnen. Sie befindet sich in einer nicht ganz so einfachen Zeit und weiß selbst mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen nicht so recht wohin. Da ist es manchmal das Einfachste emotionalen Begegnungen aus dem Weg zu gehen, indem man sich an das Handy
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            flüchtet
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . Und wer macht das mittlerweile nicht auch als Erwachsener hin und wieder? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nimm es der Enkelin nicht übel, wenn sie
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Zeit für sich
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          sucht. Zu ihrem Alter kommt nämlich noch erschwerend hinzu, dass sie vielleicht mit der gesamten Situation nicht so glücklich ist, da sie sich die Feiertage vielleicht anders vorgestellt hat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn bei Familien beginnt, wie auch bei Pärchen, das erste Chaos bereits dann, wenn es überhaupt erstmal um die Planung der Feiertage geht. Besonders, wenn beispielsweise das erste Kind noch aus einer ersten Ehe oder Partnerschaft stammt und somit die Familie zu einer Patchworkfamilie wird. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo wird gefeiert? Mit wem wird gefeiert? Wo feiern die Kinder? Wird der erste Partner dem Kind zuliebe auch eingeladen? Wie fühlt sich der/die neue/n Partner damit? Die gesamte Familie und damit alle Familienmitglieder müssen an Feiertagen neu lernen mit einer solchen Situation
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            außerhalb des Alltags
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          umzugehen.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schlüsselwörter sind dabei
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            emotionales Wohlbefinden
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          und
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Rücksicht
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , eigene
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Interessen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          und
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wünsche
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , die mit denen der
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kinder
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          und der alten und neuen
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Partnern
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          abgewogen werden müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gespräche sind daher unerlässlich! 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Familien eignet sich dabei meist eine Art
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Familienrat
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , also ein Zeitpunkt wie beispielsweise zum Abendbrot, bei dem alle Familienmitglieder anwesend sind und
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            offen und frei
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          über ihre Gedanken und Gefühlen sprechen dürfen. Bei Problemen oder größeren Planungen sollte sich allerdings extra Zeit genommen werden, bei der keine Nebentätigkeiten für Ablenkung sorgen. Manchmal sind auch
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Einzelgespräche
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          mit den Kindern oder dem Partner ratsam, um bei Kindern mit großem Altersunterschied Unter- und Überforderungen zu vermeiden und ihnen Raum zu geben, sich leichter zu öffnen. Besonders bei Kindern mit Elternteilen aus vergangenen Beziehungen sind Gespräche unter vier Augen hilfreich, weil sie vielleicht noch nicht ausreichend
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Vertrauen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          zum neuen Partner gefasst haben oder diesen mit eigenen Gedanken und Gefühlen im großen Gesprächskreis nicht verletzen wollen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wichtig bei der Kommunikation in Familienkreisen, egal welcher Konstellation, sind, wie letzte Woche bereits beschrieben, die Vermittlung von
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ich-Botschaften
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . Es sollte nicht verallgemeinert werden und niemand kritisiert oder Schuld zugewiesen bekommen, da viele Wünsche, Vorstellungen, Gedanken und Gefühle innerhalb einer Familie aufeinander treffen können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Jeder darf sprechen und niemand hat Recht oder Unrecht.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Des Weiteren sind folgende Punkte von Bedeutung:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             - Bewusstes Zuhöre
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            n!
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             -
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           Jedes Familienmitglied sollte einen entsprechenden Raum und die entsprechende Aufmerksamkeit erhalten, wenn es über etwas bestimmtes sprechen möchte. Ist dies gerade nicht möglich, sollte das ehrlich geäußert werden und das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - 
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Aussprechen lassen und nicht unterbrechen!
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           - Jeder innerhalb einer Familie sollte Gedanken und Gefühle ehrlich mitteilen dürfen, ohne unterbrochen zu werden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           - 
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Keine Wertungen!
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           - Auch wenn Äußerungen im ersten Moment unklar erscheinen oder keinen Sinn ergeben, solltest Du erst einmal nur Wahrnehmen und Verständnis zeigen. Der Sprechende spricht nämlich keine Tatsachen aus, sondern nur seine eigenen Stimmungen und Gefühle und die sind in jedem Fall wahr und Fakt! Versuch Dich zum Beispiel erstmal in die Situation hineinzuversetzen, bevor Du versuchst darauf etwas zu erwidern oder eine Lösung vorzuschlagen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das gilt natürlich nicht nur für die junge Familie, sondern für die gesamte Familienkonstellation zu Weihnachten. Zweifellos ist etwas, wie ein Familienrat in so großen Kreisen nicht mehr möglich. Dennoch sollten im Vorfeld
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            ehrliche Gespräche
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          geführt werden, um sich den Gefühle und Wünsche, Vorstellungen und Gewohnheiten der anderen bewusst zu werden und ein sinnliches Weihnachtsfest zu planen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Feiertage, wie auch Weihnachten stellen für alle Familienmitglieder eine echte
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Herausforderung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          dar. Setz Dich aber dabei nicht zu sehr unter Druck. Du kannst es nicht allen recht machen und das musst Du auch gar nicht. Wichtig ist aber, dass alle ihre Wünsche und Vorstellungen ehrlich äußern dürfen. Anschließend solltet Ihr dann
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            gemeinsam
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          versuchen Probleme zu erkennen und Lösungen zu suchen. Weihnachten ist ja schließlich ein Fest der Familie, oder? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und vergiss bei all den Dir merkwürdig erscheinenden Reaktionen nicht - hinter allem steckt ein Muster!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 13 Dec 2020 11:27:01 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>2. Advent: Schöne Zeit - Zwei(h)nachtszeit</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/zweisamkeit-im-trubel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/7-d3fadef6.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Endlich Weihnachten! Endlich sieht man Geschwister, Eltern, Nichten und Neffen wieder. Und damit nicht genug. Endlich kann man selbst neben der wieder schwangeren großen Schwester mal von einem richtig großen Ereignis beim alljährlichen Austausch von Neuigkeiten berichten - denn endlich: der Antrag! Das junge Pärchen ist verlobt! Und das freut vor allem die Eltern!
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
           Wann und wo soll die Hochzeit stattfinden? Wie viele Gäste sollen kommen? Soll die Trauung standesamtlich oder kirchlich durchgeführt werden? 
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
           Viele Fragen prasseln auf das glückliche Pärchen ein und und es freut sich über das Interesse, die Aufmerksamkeit und am meisten, auch wenn sie viele Fragen noch nicht beantworten können, auf die bevorstehende Hochzeit. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Anschließend beginnen die Großeltern in der Küche das Festessen vorzubereiten. Der einzige Bruder der Geschwister verschwindet auf einen alleinigen Spaziergang und während die Schwestern mit den Kindern spielen und die Schwager sich unterhalten, wirft sich das baldige Ehepaar immer wieder verschmitzte und verliebte Blicke zu und nutzt jede Gelegenheit zum Kuscheln und Küssen.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          “Das ist wieder mal typisch. Die zwei verbringen jeden Tag zusammen und können nicht mal im Familienkreis für wenige Stunden die Finger voneinander lassen?”, denkst Du, wie auch die anderen Familienmitglieder?
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Ja und Nein. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Der gemeinsame
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Alltag
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          des Pärchens ist, wie der Name schon verrät, von alltäglichen Situationen bestimmt. Beide gehen einer Ausbildung oder einem Beruf nach, müssen Einkaufen, Wäsche waschen und was sonst noch alles zum Alltag gehört, erledigen. Dabei bleibt nicht viel Zeit für Zweisamkeit. Sie haben gelernt zu harmonieren, sich gegenseitig abzustimmen und gemeinsame Gewohnheiten zu entwickeln. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Feiertage wie auch das Weihnachtsfest bedeutet für das Paar endlich wieder
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zeit
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          . Zeit ohne Verpflichtungen und
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           gleichförmige Routinen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          . Zeit, die sie sich endlich mal wieder in Form von Aufmerksamkeit gegenseitig widmen und schenken können.  
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Zudem leitet die Verlobung vielleicht einen neuen Abschnitt der jungen Beziehung ein. Vorherige Unstimmigkeiten scheinen nicht mehr wichtig für die einzelnen Partner. Durch die bevorstehende Hochzeit scheint jeder für sich endgültig und im vollem Umfang ja zu dieser Beziehung zu sagen und das bedeutet eine neue Hochphase für das Pärchen. Sie fühlen sich vielleicht wie frisch verliebt und können das „neue“ gemeinsame Leben kaum erwarten. Und mal ehrlich, wenn Du an Deine erste Verliebtheit einer Beziehung zurückdenkst, kannst Du es ihnen auch nicht wirklich verübeln. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Ein weiterer Grund für das Verhalten des jungen Paares ist außerdem, dass beide glücklich sind dem Alltag zu entkommen. Denn Alltag bedeutet für das Pärchen nicht nur Gewohnheit und Routine, sondern auch
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Kompromisse
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und damit jede Menge
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zündholz für Meinungsverschiedenheiten
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und Streit. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Besonders vor anstehenden Feiertagen, Familientreffen oder anderen Feierlichkeiten, bei denen viel organisiert und gut geplant werden muss, ist die gegenseitige Abstimmung immer eine Herausforderung.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Wie schon wieder bei dir? Ich dachte wir wollten abwechselnd Weihnachten bei deinen und meinen Eltern feiern?! Jaja dein Vater ist krank… jaja ich weiß… Aber ich möchte auch mal wieder bei meiner Familie feiern. Und au
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ßerde
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           m kan
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           n ich de
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ine
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           n Vat
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           er nicht leid
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           en…“ 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          - „WAAS?!“
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Bei Pärchen beginnt das Chaos des Weihnachtswunders meist bereits noch vor dem eigentlichen Weihnachtsfest mit den Fragen: Feiern wir zusammen? Und wenn ja, bei welcher Familie? Bei zwei Menschen müssen auch immer zwei Gefühle und Wünsche, Vorstellungen und Meinungen zusammengebracht und Mittelwege gefunden werden. Zwar haben sich die Partner einer Beziehung im Alltag gut
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           zusammen eingelebt
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und gemeinsam Gewohnheiten gebildet, doch auch für sie ist das Weihnachtsfest in Familienkreisen eine besondere Situation. Ein Partner befindet sich immer in der vertrauten Umgebung der eigenen Kindheit, wodurch sich auch die
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Dynamik
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          zwischen dem Liebespaar ändert. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Kommunikation ist dann das A und O! 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Doch das ist leichter gesagt als getan. Viel zu schnell werden Dinge im Affekt gesagt oder getan, die im Nachhinein gar nicht so gemeint waren oder die von Gefühlen, die der Partner zwar getriggert hat, aber nicht die Ursache dafür darstellt, geleitet werden. Natürlich ist es wichtig in einer Partnerschaft offen und ehrlich zueinander zu sein, doch mindestens genau so wichtig ist die Art und Weise der Formulierung. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Gute Kommunikation kann man lernen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Eine der besten Kommunikationsmöglichkeiten ist die Vermittlung von
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich-Botschaften.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Ich beobachte,…“ als objektive und sachliche Beobachtung einer Situation;
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Ich fühle…“ als Ausdruck der echten, empfundenen Gefühle;
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          „Ich erwarte…“ zur Verdeutlichung der eigenen Bedürfnisse
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und/oder „Ich wünsche…“ als Vorschlag für zukünftige Reaktionen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          So ist es möglich seinem Gesprächspartner seine eigenen Gefühle und Gedanken verständlich zu machen ohne diesen zu kritisieren oder ihm das Gefühl zu geben, Schuld an etwas zu tragen. Gleichzeitig ist es genauso wichtig seinem Partner
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           zuzuhören
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          . Du solltest ihm das gleiche Gefühl vermitteln, verstanden, gesehen und gehört zu werden, wie Du es Dir von ihm wünschst. 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Natürlich löst diese Art der Kommunikation nicht selbstverständlich Meinungs-verschiedenheiten auf. Sie gibt Dir aber die Möglichkeit Deinen Partner
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
            besser zu verstehen
           
                      &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          , ihm Deine Sicht der Dinge zu erklären und somit ein
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            harmonischeres Miteinander
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          zu schaffen, ohne das Streit entsteht und sich einer angegriffen fühlt. 
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nur so kann in einer Partnerschaft ein für beide Seiten glückliches Weihnachtsfest geplant und erlebt werden.  
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Für den Rest der Familie ist es ratsam, dem/n Pärchen der Familie Geduld und Toleranz entgegen zu bringen. Sie stehen an einem anderen Punkt in ihrem Leben. Zeig’ ihnen, dass Du Dich auf sie gefreut hast und dass Du Dich mit ihnen freust, indem Du ihrer Verliebtheit und ihrem Drang nach Zweisamkeit zu Feiertagen mit Gelassenheit begegnest. Lass sie an Deinen Erfahrungen im Beziehungs- und Familienalltag teilhaben und nimm an ihrem Beziehungsalltag und -feiertag teil. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bist Du selbst Teil eines Pärchens in der Familie, dann zeig Deiner Familie, dass Du Dich auch auf sie gefreut hast, auch wenn es zur Zeit andere Mittelpunkte in Deinem Leben gibt. Jeder Tag und jedes Familientreffen findet schließlich ein Ende und lässt Euch trotzdem noch genug Zeit für Zweisamkeit. Oder was haltet Ihr davon vor oder nach den Familienfeiertagen einfach noch zu zweit ein paar Tage Urlaub zu verbringen, um zweisame Energie für einen neuen Start in den Alltag zu tanken? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Weihnachten ist ja schließlich ein Fest der Liebe, der Familien- und Paarliebe, oder? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und vergiss bei all den Dir merkwürdig erscheinenden Reaktionen nicht - hinter allem steckt ein Muster!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 12:02:01 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/zweisamkeit-im-trubel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Unterbeitrag</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>1. Advent: Single Bell - Single all the Way</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/1-advent-single-bell-single-all-the-way</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle Jahre wieder steht das familiäre Weihnachtsfest an. Wir treffen wieder auf Geschwister, Eltern und Großeltern, und wer sonst noch so zu unserer Familie gehört.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach den ersten Momenten des Willkommens folgt der Austausch von Neuigkeiten. Die jüngste Schwester hat sich nur kurz zuvor mit ihrem Freund verlobt. Die Ältere erwartet ihr drittes Kind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und der Bruder? Der, als einziger Junge in der Geschwisterreihe, lebt allein, ohne Frau oder Mann und auch ohne Kinder. Er hat wenig zu erzählen. Er versucht es immerhin und lachend erzählt er, dass er nur noch einen Stempel brauch, dann sei sein Dönerkärtchen voll und er bekomme einen Döner umsonst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einer kurzen unheilvollen Pause, prasseln Fragen über Fragen von den anderen auf ihn herein: Wie sieht es eigentlich bei Dir mit einer Partnerschaft aus? Willst Du überhaupt eine Beziehung? Möchtest Du denn keine Kinder? Warum bist Du eigentlich beruflich immer noch nicht weiter gekommen? Der genervte Bruder hat keine Antworten und will sie auch garnicht haben. Sein Leben gefällt ihm nämlich genau so, wie es ist! Und die Schwestern reden und reden, sprechen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Daraufhin beginnen die Großeltern in der Küche das Festessen vorzubereiten. Die Schwestern spielen mit den Kindern. Die Schwager unterhalten sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das einzige was dem Bruder einfällt, ist der Vorschlag eines Spazierganges vor dem Essen, den alle aufgrund ihrer Beschäftigung ausschlagen. Und so geht der Bruder allein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Das ist wieder mal typisch. Kann er nicht mithelfen oder sich mit den Kindern beschäftigten oder sonst wie nützlich sein?”, denkst Du, wie auch die anderen Familienmitglieder? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja und Nein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt nicht DEN Single-Typ, weshalb sich die Frage nicht pauschal beantworten lässt. Die meisten Alleinlebenden sind es aber gewohnt, ein Leben in
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            relativer Einsamkei
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          t zu führen. Sie haben ihre Ruhe, wann immer sie diese wollen und brauchen. Aktivitäten können sie eigenständig planen und/oder absagen. Eine Familiensituation, wie das Zusammentreffen zu Weihnachten mit vielen unterschiedlichen Personen und mit mehreren Kindern
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            überfordert
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Singles oft. Sie brauchen Zeit und Freiraum, den Input, den ihnen die Familie innerhalb kürzester Zeit bietet, zu verarbeiten. Einen solchen Informationsfluss sind sie absolut nicht mehr gewöhnt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf der anderen Seite fällt es ihnen gleichzeitig schwer sich aus ähnlichen Gründen zu Beginn in die Familie einzugliedern. Die Geschwister und Eltern sind vielmals mit den Jüngsten der Familien oder mit den edlen Delikatessen in der Küche beschäftigt, sodass es kaum möglich ist, ein intimes Gespräch zu führen und für die Themen einer frisch Verlobten oder mehrfachen Mutter haben Alleinlebende kein Einfühlungsvermögen. Nimm es mit Gelassenheit. Sie konnten auf solchen Gebieten noch keine Erfahrungen sammeln und haben oft ganz
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            andere Lebensinhalte
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          und daher ganz
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            andere Interessen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit Kindern umzugehen, ist auch nicht jedem Single gegeben. Die Kinder verstehen oft den ironischen Unterhaltungston des Alleinlebenden nicht. Und dieser kennt sich mit kindgerechtem Spielen nicht aus. Sieh es ihm nach. Vor allem, wenn der Single eurer Familie außerhalb der eigenen, keine weiteren Familienkontakte geknüpft hat. Er konnte daher noch kein Gespür entwickeln, wann, wie und wo in einer Familie mit anzupacken ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er ist ein
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            selbstbestimmtes Leben gewöhnt
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          . Plötzliche Kompromisse zu schliessen, hat er nie üben müssen. Wenn er Hunger hat, isst er etwas, wenn er müde ist, geht er schlafen und wenn er Lust hat, spazieren zu gehen, geht er eben spazieren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Familientreffen fordern Singles besonders in dieser Hinsicht heraus. Viele Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Gewohnheiten, die zusammengebracht werden müssen und werden, treffen aufeinander. Völlig entgegen der eigenen
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gewohnheiten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          eines Alleinlebenden. Aber nicht nur deshalb verschwinden Singles am Weihnachtsfest gern mal auf einen alleinigen Spaziergang nach draußen oder nach dem Abendessen allein in ein Hotelzimmer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie brauchen diesen Freiraum als
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Rückzugsmöglichkeit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          , um neue Energie zu tanken. Ohne diese Möglichkeiten würden sich Alleinlebende schnell in die Enge getrieben und überfordert fühlen. Jedes Familienfest, wie auch das alljährliche Weihnachtsfest würde so zu einer Ansammlung von Stress für Singles werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun magst Du vielleicht denken: Wieso Stress? Wenn hier jemand Stress hat, dann wohl die Mutter, für alle kochend in der Küche stehend oder Du selbst mit der Abstimmung des eigenen Partners oder sogar mit der Fürsorge der eigenen Kinder! Nur Dasein kann ja wohl keinen Stress bedeuten. Aber in Deiner Position hast Du vielleicht schon gelernt mit solchen Herausforderungen umzugehen. Der alleinlebende Bruder aber definitiv noch nicht in dem Ausmaß.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gewohnheit ist das Schlüsselwort!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Besonders für Singles in kontaktreichen Situationen, wie bei Familienfesten. Alleinlebende packen nicht mit an oder übernehmen nicht mal zeitweise die Betreuung eines Kindes, weil sie Dich ärgern wollen. Es fällt ihnen vielleicht einfach schwerer sich in solchen Situationen ein- und zurecht zu finden. Sie sind inflexibler als Personen mit Kindern und brauchen ihre Zeit sich von einem selbstbestimmten Leben in eine chaotische, personenreiche Familiensituation einzufinden. Jegliche Herausforderungen beim Weihnachtsfest bedeuten für Singles immer die eigene Komfortzone zu verlassen. Und mal ehrlich - wer will schon gerne die eigene Komfortzone verlassen? Das kostet immer Mut und Überwindung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist also ratsam, den Singles unserer Familien Geduld und Toleranz entgegen zu bringen. Sie stehen an einem anderen Punkt in ihrem Leben. Zeig’ ihnen, dass Du Dich auf sie gefreut hast und nimm sie an, wie sie nun mal sind. Es ist schließlich keiner besser oder schlechter als die anderen, sondern einfach nur anders. Lass sie an Deinen Erfahrungen im Beziehungs- und Familienalltag teilhaben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bist Du selbst der Single der Familie, dann scheue Dich nicht davor nachzufragen, wo du wann wie mit anpacken kannst. Denn sicherlich möchtest Du gern helfen, auch wenn nicht immer erkennbar ist, wann sich ein Familienmitglied Hilfe wünscht. Weihnachten ist ja schließlich ein Fest der Liebe, oder? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und vergiss bei all den Dir merkwürdig erscheinenden Reaktionen nicht -
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           hinter allem steckt ein Muster!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 29 Nov 2020 10:53:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/1-advent-single-bell-single-all-the-way</guid>
      <g-custom:tags type="string">Unterbeitrag</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Weihnachtsgr%C3%BC%C3%9Fe-3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>In 4 Schritten zu einem glücklichen Weihnachtsfest</title>
      <link>https://www.familienundpaarberatung-weimar.de/in-4-schritten-zu-einem-gluecklichen-weihnachtsfest</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Einladung zu einem Wunder, dass Dir während der Feiertage sofort zu mehr 
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ent-Spannung verhilft!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Schon wieder ist ein Jahr ruckzuck vergangen - und was für ein Jahr! Plötzlich ist Dezember und Weihnachten steht wieder vor der Tür. 
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Doch neben den gemütlichen Adventswochenenden, der spannenden Reise durch die verschiedenen Türchen im Adventskalender und der duftenden Stunden in der Küche beim Plätzchen backen, wie man es aus Kindertagen gut erinnert, erwartet Dich im Dezember von Jahr zu Jahr mehr, ein Monat des Stress und Chaos?? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wo und mit wem wird gefeiert? Hat man für jeden ein Geschenk? Wer wünscht sich was? Was wird gekocht, wer kocht und für wie viele? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Hier sind
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Organisation
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          und
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           gute Planung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          gefragt!! 
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Besonders in großen Familien stellt das Weihnachtsfest, was ursprünglich als gemütliches Familienfest gedacht ist, eine echte
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Herausforderung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          dar. Viele Gefühle und Wünsche, Vorstellungen und Gewohnheiten und nicht zuletzt Familientraditionen treffen aufeinander und wollen beachtet werden. Da sind Ärger und Streitigkeiten fast vorprogrammiert und keine Seltenheit.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Doch
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           JEDER
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          kann von sich aus für
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           familiäre Entspannung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          während der Weihnachtsfeiertage sorgen!!
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Wie Du den Weihnachtszauber zurück in Deine Familie holen kannst und Ihr gemeinsam ein verbindendes Fest verbringen könnt, erfährst Du an den kommenden 4 Adventswochenenden. An jedem Advent erwartet Dich ein spannender Beitrag zum Thema Weihnachts- und Familienzeit!
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Gemeinsam beleuchten wir einige verschiedene Konstellationen, die sich in Familien ergeben können:
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Da gibt es z.B. den alleinlebenden Bruder, der sich jeden Abend ins Hotelzimmer nebenan zurückzieht
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            und es gibt das junge Pärchen ohne Kinder, dass mitten im Familientrubel gern auch einmal Zweisam wäre,
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            sowie die Familie der ältesten Schwester mit Kindern unterschiedlicher Altersklassen, deren älteste Tochter, als Kind aus der 1. Ehe der Mutter, die Familie zur Patchworkfamilie macht
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          ...und alle treffen am Weihnachtsfeiertag aufeinander!!!
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Doch damit nicht genug: Am 4. Advent verrate ich Dir wie Du in wenigen einfachen Schritten innerhalb kürzester Zeit Deine Einstellung zu einem Anliegen bzw. einem Problem wandeln kannst, ohne dass sich Menschen oder die Gegebenheiten um Dich herum verändern müssen.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          So kannst Du Weihnachten wieder - innerhalb und außerhalb von Dir - mit Liebe und in Frieden mit der ganzen Familie erleben und genießen!
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/5823cfdea775475d96e066bee7a39210/dms3rep/multi/Weihnachtsgr-C3-BC-C3-9Fe-2-8f9d7e42.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Gelange hier direkt zu den einzelnen Adventsbeiträgen!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 29 Nov 2020 10:51:56 GMT</pubDate>
      <author>183:799060290 (Grit Heyse)</author>
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